Streamingstarts Juli 2021 - Warum «Ich und die Anderen» die surrealste deutsche Serie ist
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Streamingstarts Juli 2021Warum «Ich und die Anderen» die surrealste deutsche Serie ist

Tom Schilling kann als Hauptperson Tim bestimmen, wie seine Mitmenschen sich verhalten, Mark Ronson führt uns durch die Musik-Welt – hier gibts die Streaming-Highlights der Woche.

von
Alisa Fäh

Der Trailer zu «Ich und die Anderen».

Sky Show

Darum gehts

  • Hier gibts die besten neuen Streamingstarts der Woche, die Bingewatching-Potenzial haben.

  • Tom Schilling spielt in einer Serie einen Mann, der seine Mitmenschen steuern kann.

  • In einer Dokuserie spricht Mark Ronson über seine Faszination für die Musikproduktion.

«Ich und die Anderen»

Tristan (Tom Schilling) macht sich die Welt, wie sie ihm gefällt – im wahrsten Sinne des Wortes. Der Protagonist in «Ich und die Anderen» wird nämlich auf einen surrealen Trip geschickt.

Er kann plötzlich steuern, wie sein Umfeld auf ihn reagiert, sei es seine schwangere Freundin Julia (Katharina Schüttler) oder sein Chef (Lars Eidinger). Jeden Tag hat er einen Wunsch frei, danach verhalten sich seine Mitmenschen ganz so, wie es ihm passt.

Alle lieben Tristan

Das macht zunächst Spass: Tristan wird mit Zuneigung überschüttet, weil er bestimmt hat, dass alle ihn lieben. Doch Tristans Egotrip führt zu Problemen – nicht mit seinen Mitmenschen, sondern vor allem bei ihm selbst.

Solch eine Art von Serie habe es noch nie gegeben, sagt Drehbuchautor und Regisseur David Schalko: «Im Kern ist sie eine Versuchsanordnung über die Stellung des Individuums in der Welt», erklärt er gegenüber der «Goldenen Kamera».

Die Serie könnte anecken

Die Serie kreist dabei um philosophische Fragen: Wie beeinflussen Andere unser Selbstbild? Was passiert mit dem Ich, wenn sich das Umfeld stetig verändert?

Die Serie eröffnete die Sommer Berlinale. Sie lässt sich keinem Genre klar zuordnen und sprengt gängige Serienplots – Schalko ist sich bewusst, dass das auch anecken kann: «Manche Zuschauer werden von der Serie begeistert sein, andere werden sie komplett ablehnen. Es gibt wenig dazwischen, denke ich.»

«Ich und die Anderen» gibts ab dem 29. Juli auf Sky Show.

«Watch the Sound with Mark Ronson»

Mark Ronson weiss, wie man Hits produziert. Wenn er an einem Song feilt, stehen die Chancen gut, dass der Track einschlägt. In seiner neuen Dokuserie «Watch the Sound with Mark Ronson» erklärt der 45-Jährige, was hinter den Ohrwürmern steckt.

«Ich war schon immer besessen davon, wie Sachen klingen», sagt Ronson im Trailer. Gemeinsam mit Musik-Gschpänli wie Charli XCX, Tame Impala, Paul McCartney und King Princess spricht er über die Schnittstelle von neuer Technologie und Musik-Produktion.

Modernes Musik-Biz

Wir lernen, welche Rolle Synthesizer, Drumcomputer und Co. spielen und wie sie unter anderem die Beastie Boys und Dave Grohl beeinflusst haben.

Bereits 2014 sprach Ronson in einem Ted-Talk darüber, wie Sampling die Musikwelt verändert hat – nun gibts ausführlichere Einblicke und Ronson zeigt auf, wie das Musik-Biz zu dem wurde, was es heute ist.

«Watch the Sound with Mark Ronson» gibts ab dem 30. Juli auf Apple TV+.

Der Trailer zu «Watch the Sound with Mark Ronson».

Apple TV+

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