Aktualisiert 20.04.2007 08:43

Warum seine Familie nichts sagen kann

Die Familie von Cho Seung Hui ist von der Bildfläche verschwunden. Die Eltern und die Schwestern sind von den Behörden in Schutzgewahrsam genommen worden. Wo und für wie lange ist noch nicht klar.

Die Bundespolizei FBI setzte die südkoreanische Botschaft über den Schutzgewahrsam für Seung Huis Familie in Kenntnis.

Die Eltern und die ältere Schwester des Schützen Cho Seung Hui befänden sich in Sicherheit, teilte eine Sprecherin des Aussenministeriums in Seoul am Freitag mit.

Es war nicht klar, ob für die aus Südkorea stammende Familie unmittelbar Gefahr bestanden hatte. Sie befinde sich jedoch in «Schutzgewahrsam», hiess es. Botschaftsmitarbeiter wollten sich mit der Familie in Verbindung setzen.

Der 23-jährige Cho hatte am Montag auf dem Gelände der Technischen Universität Virginia Tech zunächst 32 Menschen und dann sich selbst erschossen.

Die Familie war vor knapp 15 Jahren in die USA ausgewandert und lebte in Centreville nahe Washington. Die südkoreanische Regierung hatte nach der Nachricht von der Identität des Todesschützen eigenen Angaben zufolge aus Sorge um mögliche Auswirkungen der Tat Massnahmen zur Sicherheit der in den USA lebenden Koreaner getroffen.

(sda)

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