Trotz fettem Lohnangebot - Warum Serien-Schwarm Regé-Jean Page bei «Bridgerton» aussteigt
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Trotz fettem LohnangebotWarum Serien-Schwarm Regé-Jean Page bei «Bridgerton» aussteigt

Dem Briten wurden 50’000 Dollar angeboten – pro «Bridgerton»-Episode. Und dennoch sagte Regé-Jean Page ab. Was James Bond und Liebesgerüchte damit zu tun haben.

von
Stephanie Vinzens
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In dieser Aufmachung als Simon Basset aka Duke of Hastings werden wir Schauspieler Regé-Jean Page (31) wohl nie mehr sehen. Der Brite wird für die zweite Staffel von «Bridgerton» nicht zurückkehren. 

In dieser Aufmachung als Simon Basset aka Duke of Hastings werden wir Schauspieler Regé-Jean Page (31) wohl nie mehr sehen. Der Brite wird für die zweite Staffel von «Bridgerton» nicht zurückkehren.

Netflix
Auf Instagram verabschiedete er sich mit diesem Foto und den Worten: «Es war eine absolute Freude und ein Privileg, euer Herzog zu sein und zu dieser Familie zu gehören – nicht nur auf der Leinwand, sondern auch abseits davon. Unser unglaublich kreativer Cast, die Crew, die herausragenden Fans – das übertrifft alles, was ich mir je hätte vorstellen können. Die Liebe ist echt und wird immer weiter wachsen.»

Auf Instagram verabschiedete er sich mit diesem Foto und den Worten: «Es war eine absolute Freude und ein Privileg, euer Herzog zu sein und zu dieser Familie zu gehören – nicht nur auf der Leinwand, sondern auch abseits davon. Unser unglaublich kreativer Cast, die Crew, die herausragenden Fans – das übertrifft alles, was ich mir je hätte vorstellen können. Die Liebe ist echt und wird immer weiter wachsen.»

Instagram/regejean
Es gibt mehrere potenzielle Gründe für seinen Ausstieg (siehe Artikel unten). Laut eigener Aussage hat der Schauspieler zudem nie geplant, länger als eine Staffel bei «Bridgerton» dabei zu sein. 

Es gibt mehrere potenzielle Gründe für seinen Ausstieg (siehe Artikel unten). Laut eigener Aussage hat der Schauspieler zudem nie geplant, länger als eine Staffel bei «Bridgerton» dabei zu sein.

Robyn Beck/AFP

Darum gehts

  • Vor wenigen Tagen schockierte Netflix zahlreiche «Bridgerton»-Fans mit der Nachricht, dass Serien-Schwarm Regé-Jean Page aus der Show aussteigt.

  • Nun wurde bekannt: Der Brite sagte sogar Cameo-Auftritte ab, für die er gesamthaft rund eine Viertel Million Franken bekommen hätte.

  • Wir haben vier mögliche Gründe, wieso er der Serie komplett den Rücken kehrt.

Es war ein bitterer Moment für «Bridgerton»-Fans: Vergangene Woche gab die Produktion bekannt, dass Serien-Schwarm Regé-Jean Page, der in Staffel eins den Duke of Hastings spielte, in der zweiten Staffel nicht mehr dabei sein wird – nicht mal für Cameos in wenigen Folgen.

Laut eines aktuellen Berichts des «Hollywood Reporter» hat der Brite sogar die stolze Summe von 50’000 Dollar pro Episode abgelehnt. Angefragt wurde der 31-Jährige für Cameos in fünf Folgen – er verzichtete gesamthaft also auf umgerechnet über 230’000 Franken. Wieso er sich diesen fetten Gehalts-Check entgehen lässt? Wir haben vier mögliche Gründe dafür.

Durchbruch in der Filmwelt

Gut möglich, dass Regé-Jean schlicht zu busy für die «Bridgerton»-Dreharbeiten ist. Der Riesen-Erfolg der Netflix-Serie, die in der Regency-Periode spielt, hat dem Schauspieler viele neue Türen geöffnet. So dreht er zurzeit an der Seite von grossen Hollywoodstars wie Chris Evans (39) und Ryan Gosling (40) den Thriller «The Gray Man». Mit einem Budget von 200 Millionen Dollar handelt es sich dabei um die bisher teuerste Netflix-Produktion überhaupt.

Ausserdem wird er in der angekündigten Paramount-Produktion «Dungeons & Dragons», die für 2022 angesetzt ist, zu sehen sein. Es ist anzunehmen, dass Regé-Jean zurzeit noch über weitere Filmprojekte verhandelt und sich sowohl zeitlich als auch künstlerisch nicht durch seine Durchbruchs-Rolle in der Serie einschränken will.

Der Trailer zur ersten Staffel «Bridgerton».

Netflix

Neuer Job als 007?

Apropos weitere Filmprojekte: Seit der Schauspieler seinen Ausstieg aus «Bridgerton» bekannt gegeben hat, überschlagen sich die Gerüchte, dass er Daniel Craigs Nachfolger für die ikonische Rolle des James Bond werden könnte. Gegenüber «Daily Mirror» äusserte sich Regé-Jean kryptisch dazu: «Ah, das B-Wort. Ich denke, wenn man Brite ist und etwas Bemerkenswertes tut, dann fangen die Leute an, darüber zu reden. Das ist ziemlich normal und ich fühle mich geschmeichelt, dass ich zu der Kategorie gehöre.»

Unangenehme Liebesgerüchte

Eines der meist diskutierten Themen über «Bridgerton» waren die Sex-Szenen zwischen Regé-Jean und Co-Star Phoebe Dynevor (25). Die beiden hatten eine derart gute Chemie auf der Leinwand, dass Fans über eine Romanze im echten Leben spekulierten. Regé-Jean, der in einer Beziehung mit einer Frau namens Emily Brown ist, soll laut «Daily Mail» unglücklich über die hartnäckigen Liebesgerüchte gewesen sein.

Ein Vorfall, der bei den Co-Stars ebenfalls «Entsetzen und Wut» ausgelöst hat: Ihre anzüglichen Szenen aus der Dramaserie sind im Januar auf diversen Pornoseiten gelandet. «Das ist besonders schlimm für Phoebe und Regé-Jean, zwei junge Schauspieler, die sich der Rolle ihres Lebens verpflichtet haben – und nicht damit einverstanden sind, auf diese Weise ausgebeutet zu werden», so damals eine Quelle gegenüber «The Sun».

Von Anfang an nur eine Staffel geplant

Eines der wichtigsten Argumente: Regé-Jean hat laut eigener Aussage gar nie geplant, länger als eine Staffel dabei zu sein. Die Serie ist nämlich, wie in den Büchern, auf denen sie basiert, so aufgebaut, dass der Fokus in jeder Staffel auf einer anderen Romanze liegt. So habe sein Charakter in der kommenden Staffel lediglich eine Nebenrolle gespielt.

«Der Spannungsbogen schliesst sich in einer Staffel», so der Schauspieler gegenüber «Variety». Er führt aus: «Ich fand das interessant, denn es fühlte sich wie eine limitierte Serie an. Ich stosse dazu, trage meinen Teil bei – und danach geht es mit der Familie Bridgerton ohne mich weiter.»

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