Prostitution: «Warum sollen Frauen nicht auch Sex kaufen?»
Aktualisiert

Prostitution«Warum sollen Frauen nicht auch Sex kaufen?»

In der Live-Sendung «Sex nach 9» am 1. Dezember drehte sich alles ums Thema gekaufte Liebe. Zuschauer erzählen von ihrer Tätigkeit als Sexarbeiterinnen oder von ihren Beweggründen für Sex zu zahlen.

von
ann

Hobbyprostituierte Ona (45) hatte fünf Jahre lang keinen Sex mehr. Dann beschloss sie auszuprobieren, wie Männer so reagieren, wenn sie für Sex zahlen müssen. Sie entschied sich für eine Sauna in Lausanne, sass dann aber drei Stunden frustriert in der Bar herum: Ihre Konkurrenz waren hübsche junge Brasilianerinnen. Als sie schon aufgeben wollte kam eine Schar Jungs herein. Mit einem unterhielt sie sich und ging dann tatsächlich aufs Zimmer. Eine Stunde lang vergnügte sie sich und zeigte ihm, was ihr gefiel: «Wie er mich befriedigen kann und was er mit der Hand machen soll.» Als sie wieder herauskam wollte auch sein Kollege noch mit ihr Sex haben und sie verschwand auch noch mit ihm für eine Stunde.

Callboy Nick lässt sich von Frauen buchen. Seine Kundinnen sind zwischen 18 und 60, die meisten aber zwischen 35 und 50. Darunter sind Frauen, die single sind, aber auch verheiratete kommen zu ihm. Viele seiner Kundinnen sind mit ihrem Beruf verheiratet und wollen zwischendurch körperliche Nähe. Nick bietet alle Bereiche von Sexualität an, die keine Schmerzen bereiten. Er wird aber auch fürs Kino oder zum Essen gebucht. Die Treffen finden bei den Kundinnen zu Hause oder im Hotel statt. Die Frauen wollen in der Regel Sex von ihm, dazwischen wollen sie aber auch mal kuscheln oder einfach reden.

Welche Erfahrungen ein Freier oder Sonia Rossi im Rotlichtmilieu gesammelt haben, erfahren Sie ebenfalls in der Aufzeichung der Sendung oben.

Die nächste Sendung findet am Dienstag, 5. Januar 2010, statt. Das Thema der nächsten Folge der Live-Sendung mit Bruno Wermuth lautet: Was ist eigentlich guter Sex? Klicken Sie sich auch dann wieder rein!

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