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Stimmen zum Stellenabbau«Was die CS macht, ist tragisch!»

Die Credit Suisse will 3,5 Milliarden Franken einsparen. In der Schweiz werden deshalb 1600 Stellen gestrichen. Das kommt in der Bevölkerung nicht gut an.

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tem/kwo

Die angekündigte Umstrukturierung kommt in der Bevölkerung nicht gut an. (Video: Kaspar Wolfensberger/Murat Temel)

Die Credit Suisse will bis 2018 die Kosten um 3,5 Milliarden Franken senken. Einen Grossteil der Einsparungen will die Grossbank mit der Verlegung von Arbeitsplätzen von London nach Polen und Indien erreichen. In der Schweiz fallen bis in drei Jahren 1600 Stellen weg.

CS-Chef Tidjane Thiam will diesen Stellenabbau in der Schweiz ohne Kündigungen bewerkstelligen. «Mit der natürlichen Fluktuation beim Personal sollte das zu schaffen sein», sagte Thiam an einer Medienkonferenz in Zürich. In welchen Bereichen Stellen wegfallen, ist noch nicht bekannt. Weiter sagte Thiam: «Es ist nicht unser Ziel, Jobs einzusparen. In den nächsten Jahren werden wir aber durch natürliche Fluktuation 1600 Stellen abbauen. Wir veranstalten also kein Blutbad und schmeissen nicht sofort viele Leute raus.»

Auch intern baut Thiam die CS um. Das Schweizer Geschäft bildet bald eine neue Einheit unter dem Namen «Credit Suisse Schweiz AG». Bis Ende 2017 soll sie an die Börse. Mit dem Geld, das die CS durch den Börsengang einnehmen dürfte, will Thiam andere Schweizer Banken aufkaufen, um die CS am Standort Schweiz zu stärken.

Was Passanten zu den Umstrukturierungen sagen, sehen Sie im Video.

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