Aktualisiert 05.11.2018 13:12

Mobbing bei «Der Bachelor»

Was haben eigentlich alle gegen Fabienne?

Keine muss in der aktuellen «Bachelor»-Staffel so viel Kritik einstecken wie Fabienne. Was die bisherigen Folgen offenlassen: Wieso sind alle wütend auf sie?

von
fim

Alle gegen eine: In unserem Zusammenschnitt siehst du, wie Clives Ladys mit Kandidatin Fabienne umgehen.. (Video: P. Stirnemann / 20 Minuten)

Erst zwei Folgen alt ist die Clive-Staffel. Was schnell klar wurde: Der aktuelle Kandidatinnen-Mix ist besonders explosiv geraten – mit Intrigen und Gifteleien halten die Frauen nicht zurück. Und: Keine kriegt so viele verbale Giftpfeile ab wie Fabienne (25), Immobilienvermarkterin aus Luzern.

Angeführt wird die Anti-Fabienne-Clique von Influencerin und Neo-Rapperin Mia (22). Schon in Folge eins legt sie dem Bachelor

nahe, dass er Fabienne heimschicken solle. «Sie ist falsch. Sie lügt viel. Ihr ganzes Paket passt einfach nicht», fasst Mia zusammen.

Woher die Wut?

Mia ist nicht die Einzige, die giftet. Sanja macht Fabienne klar: «Du wirst eh nie ein Date kriegen.» Seda findet, Fabienne spiele ein falsches Spiel. Ivy sagt: «Die macht sich hier ziemlich unbeliebt.» Bisheriger Negativ-Höhepunkt: Bei der Verteilung der Zimmer wird Fabienne von Mia und Alisha unter Gebrauch vieler Kraftwörter verjagt. Mia sagt in die Kamera: «Sie soll sich endlich verpissen.»

Trotzdem: Die Luzernerin ist immer noch dabei. Und wer die bisherigen zwei Folgen gesehen hat, fragt sich: Woher kommt all die Wut auf Fabienne?

Sie selbst hat keine Antwort darauf. Doch sie sagt: «Es hat schon vor dem Dreh angefangen. Im Flugzeug ist meine Tasche aus der Ablage auf Caros Kopf gefallen. Es war natürlich keine Absicht. Danach hiess es, ich hätte mich nicht entschuldigt.» Von Beginn weg musste sie untendurch.

«Es ist Mobbing»

All die Negativität geht Fabienne nahe. Ihre Überlebensstrategie im Diss-Gewitter: «Ich habe mich zurückgezogen. Ich bin frühmorgens oft allein an den Strand.» Nur für Clive hätte sie es ausgehalten, sonst wäre sie abgereist.

Die Staffel ist abgedreht. Doch das Leiden geht für die Luzernerin weiter – im Whatsapp-Gruppenchat der Kandidatinnen. «Nur wenn ich schon ‹Hallo› schreibe, kommen die fiesen Sprüche.» Für Fabienne ist mittlerweile klar: «Es ist Mobbing.» Immerhin erhält sie auf Instagram oder wenn sie unterwegs ist viel positives Feedback.

Der Bachelor bleibt diplomatisch

Mia will auf Anfrage von 20 Minuten zu den Gründen ihrer Wut nichts sagen. Nur so viel: Fabienne wisse, was sie getan habe. Und auch der Bachelor bleibt diplomatisch unkonkret: «Ich stehe da ein bisschen ausserhalb, ich kriege nicht alles mit, was in der Villa lief. Ich denke, an jedem Gerücht hängt auch ein Funken Wahrheit», sagt Clive.

Auf welches Gerücht er anspielt, entzieht sich unserer Kenntnis. Noch bleiben ein paar Folgen, um die Sache aufzuklären – was sicher auch im Sinne der Sendungsmacher ist. Denn: Kleine Reibereien erhalten die Feindschaft. Und somit das Format.

Einen Rückblick auf die bisherigen Folgen gibt es hier:

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Folge zwei: Juhuuuu, wir sind wieder daaaa! Die zweite «Bachelor»-Folge beginnt, wie die erste geendet hat: mit viel Jubel und Geschrei. Doch schon Sekunden später ...

Folge zwei: Juhuuuu, wir sind wieder daaaa! Die zweite «Bachelor»-Folge beginnt, wie die erste geendet hat: mit viel Jubel und Geschrei. Doch schon Sekunden später ...

3+
... holen die wirklich grossen Sorgen des Lebens die Frauen ein: Sie müssen aufs Speedboot – und was, wenn Bellydah (3.v.l.) die «Brüste rausfliegen»? Dinge, die sich keiner der Kuppelshow-Macher ernsthaft überlegt hat.

... holen die wirklich grossen Sorgen des Lebens die Frauen ein: Sie müssen aufs Speedboot – und was, wenn Bellydah (3.v.l.) die «Brüste rausfliegen»? Dinge, die sich keiner der Kuppelshow-Macher ernsthaft überlegt hat.

3+
Hier prüft Clive übrigens gerade, wie die «Girls mit Action umgehen». Sein Fazit: «Es war megacool mit den Frauen! Sie haben sich gut angestellt! Es war wirklich geil!»

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