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Fakten-CheckWas hilft wirklich gegen Kater und was nicht?

Heute dürfte dem einen oder anderen der Schädel brummen. Tipps, wie man das Leiden verkürzen kann, gibt es viele. Doch nicht alle helfen. Ein Überblick.

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So gut die Feier war, so heftig können die Folgen sein. Erfahren Sie in dieser Bildstrecke, was hilft, wenn man zu tief ins Glas geschaut hat.

So gut die Feier war, so heftig können die Folgen sein. Erfahren Sie in dieser Bildstrecke, was hilft, wenn man zu tief ins Glas geschaut hat.

Flickr.com/Paddy and Dushi/CC BY 2.0
Mythos 1: Trinken durchs Röhrli macht schneller betrunken, weil der Alkohol so länger mit der Mundschleimhaut in Kontakt kommt. Falsch. Den Schwips beeinflusst das nicht, denn der grösste Teil des Alkohols gelangt nicht über die Schleimhaut des Mundes ins Blut, sondern über die 10'000-mal grössere des Dünndarms. Das heisst: Selbst wenn man seinen Drink gurgeln würde, im Vergleich zur Aufnahme über den Dünndarm wäre die Alkoholaufnahme über die Mundschleimhaut nur marginal.

Mythos 1: Trinken durchs Röhrli macht schneller betrunken, weil der Alkohol so länger mit der Mundschleimhaut in Kontakt kommt. Falsch. Den Schwips beeinflusst das nicht, denn der grösste Teil des Alkohols gelangt nicht über die Schleimhaut des Mundes ins Blut, sondern über die 10'000-mal grössere des Dünndarms. Das heisst: Selbst wenn man seinen Drink gurgeln würde, im Vergleich zur Aufnahme über den Dünndarm wäre die Alkoholaufnahme über die Mundschleimhaut nur marginal.

Keystone/Ennio Leanza
Mythos 2: Ein gutes Bödeli beugt dem Kater vor. Der Plan geht leider nicht auf. Zwar stimmt, dass der Alkohol bei einem reichlich gefüllten Magen nicht so schnell in den Dünndarm gelangt, wo er zu 80 Prozent aufgenommen wird. Aber irgendwann gelangt er doch dahin. Das heisst: Eine gute Grundlage kann die Alkoholaufnahme zwar verzögern, verhindern aber nicht.

Mythos 2: Ein gutes Bödeli beugt dem Kater vor. Der Plan geht leider nicht auf. Zwar stimmt, dass der Alkohol bei einem reichlich gefüllten Magen nicht so schnell in den Dünndarm gelangt, wo er zu 80 Prozent aufgenommen wird. Aber irgendwann gelangt er doch dahin. Das heisst: Eine gute Grundlage kann die Alkoholaufnahme zwar verzögern, verhindern aber nicht.

Instagram.com/fee.ana

Schon aus gesundheitlichen Gründen sollte man nicht zu viel Alkohol trinken. Das ist klar. Doch es gibt immer wieder Anlässe, die sich nicht allein mit Mineralwasser bestreiten lassen – zum Beispiel an Silvester.

Den Kater am nächsten Morgen nehmen da viele Menschen gern in Kauf. Schliesslich gibt es ja genügend Tipps und Tricks, wie sich der rasch lindern lässt. Doch wie viel Wahrheit steckt in den gut gemeinten Ratschlägen? Klick dich durch die obige Bildstrecke und du erfährst es.

So bleibt der Kater gleich fern

So harmlos wie der Ausdruck Kater vermuten lässt, ist er der Zustand übrigens nicht. Tatsächlich handelt es sich dabei um die Folge einer leichten Alkoholvergiftung.

Doch so weit muss es gar nicht kommen: Wer ein paar Tipps vor dem Trinken beherzigt, kann dem Brummschädel entgehen – ohne auf Alkohol verzichten zu müssen:

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Um Mitternacht ist es an Silvester normalerweise Zeit, auf das neue Jahr anzustossen.

Um Mitternacht ist es an Silvester normalerweise Zeit, auf das neue Jahr anzustossen.

Keystone/Urs Flueeler
Damit auf die rauschende Partynacht ...

Damit auf die rauschende Partynacht ...

Colourbox.com
... nicht das grosse Leiden folgt, hat 20 Minuten die besten Anti-Kater-Tipps zusammengestellt.

... nicht das grosse Leiden folgt, hat 20 Minuten die besten Anti-Kater-Tipps zusammengestellt.

Colourbox.com

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