Luzern vs. YB: Was ist denn das für eine Karte?
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Luzern vs. YBWas ist denn das für eine Karte?

An Schiedsrichter Kever hat es nicht gelegen, dass YB gegen Luzern gestern unterging. Trotzdem sorgt der Schiri für Gesprächsstoff - mit einer aussergewöhnlichen Karte.

von
meg
Sascha Kever und seine ganz persönliche Karte. (Bild: Thomas Hodel)

Sascha Kever und seine ganz persönliche Karte. (Bild: Thomas Hodel)

Es lief die 65. Minute im Stadion Gersag in Emmenbrücke. Da geraten Roland Schwegler vom FC Luzern und Seydou Doumbia von YB aneinander. Der Tessiner Schiedsrichter Sascha Kever reagiert kompromisslos. Er verwarnt die beiden Streithähne. So weit, so gut.

Doch Fotograf Thomas Hodel, der schon den Stinkefinger-Skandal von Schiedsrichter Massimo Busacca festhielt, zoomt genau hin. Und knipst ein Detail, das die Schweiz so noch nie gesehen hat. Nebst einer gelben und einer roten Karte hat Schiri Kever eine weitere Karte mitgenommen, die er in besagter Situation in seiner linken Hand hält. Auf der Karte sind zwei Personen zu erkennen. Hat Kever etwa extra eine Familienkarte für die Brusttasche entworfen?

Die Situation hatte der 35-jährige Vermögensverwalter gestern jedenfalls im Griff. Der ambitionierte Tessiner, pfiff im Alter von 29 Jahren erstmals in der Axpo Super League und ist seit 2007 FIFA-Schiedsrichter. Die «Familienkarte» hat er in dieser Zeit noch keinem gezeigt.

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