Aktualisiert 06.02.2008 16:06

Was läuft mit Windows Vista?

Microsofts neustes Betriebssystem legte seit der Einführung vor einem Jahr einen harzigen Start hin. Das erste Service Pack soll den Aufschwung bringen.

Windows Vista stösst bislang auf wenig Akzeptanz. 20minuten.ch-Leser beschwerten sich in Talkbacks in erster Linie über die geringe Geschwindigkeit des Betriebssystems und fehlende Treiber. Kurz nach dem Verkaufsstart am 30. Januar 2007 fühlte sich Microsoft-CEO Steve Ballmer dazu gezwungen, die prognostizierten Erwartungen zu dämpfen. Microsoft reagierte auf den sich mehrenden Widerstand und erlaubte PC-Herstellern still und heimlich, ihren Kunden Downgrade-Optionen von Windows Vista zu Windows XP anzubieten.

Nun feierte Windows Vista seinen ersten Geburtstag. In der Medienmitteilung von Microsoft wird, wie zu erwarten, in den grössten Tönen vom neuen Betriebssystem geschwärmt. Gross wird verkündet, dass weltweit über 100 Millionen Lizenzen von Vista verkauft wurden und die Akzeptanz gerade in der Industrie am Wachsen sei. Fast zeitgleich kündigte der Computerhersteller NEC aber an, seinen Geschäftskunden künftig ein Downgrade von Vista auf Windows XP zu ermöglichen. Grund dafür dürften Reklamationen aufgebrachter IT-Administratoren sein, die Vista nicht auf den Firmenrechnern wollen.

Service Pack kommt im März

Das erste Service Pack zu Vista könnte einige aufgebrachte Gemüter wieder beruhigen. Das Entpacken und Kopieren von Dateien soll damit erheblich schneller gehen. Auch das Aufwachen aus dem Schlafmodus soll zügiger von statten gehen. Die User müssen sich allerdings noch ein bisschen gedulden. Mitte März soll es im Download-Center zur Verfügung stehen.

(mbu)

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