Schnee-Fussball-WM: Was machen Yakin und Huggel auf dem Eisfeld?
Aktualisiert

Schnee-Fussball-WMWas machen Yakin und Huggel auf dem Eisfeld?

Jean-Marie Pfaff, Christian Karambeu oder Hakan Yakin: Bei der vierten inoffiziellen Schnee-Fussball-WM in Arosa kickten ehemalige Nationalspieler aus der ganzen Welt.

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Auf Eis und Schnee zeigen die Fussballstars ihr Können. (Video: Teleclub)

Während zwei Tagen stand der Wintersportort Arosa ganz im Zeichen des Fussballs. Am 23. und 24. Januar 2014 ging im Bündnerland die vierte inoffizielle Schnee-Fussballweltmeisterschaft über die Bühne. Auch in diesem Jahr kickten grosse Namen warm eingepackt auf Schnee und Eis. Mit der umfunktionierten Kunsteisbahn Ochsenbüh hatten so einige Stars ihre Mühe. Das Motto dürfte gelautet haben: Verletzungen vermeiden. Auch Trainerlegende Giovanni Trappatoni schaute in Arosa vorbei. Die Highlights sehen Sie im Video oben.

Wie schon 2013 holte sich das Team Deutschland mit den ehemaligen Fussballstars Oliver Neuville, Dortmunds ehemaliger Abwehrpatron Thomas Helmer oder Ulf Kirsten den Titel. Als Trainer stand Fredi Bobic, derzeit Sportchef beim Bundesligisten VfB Stuttgart an der Linie. Deutschland setzte sich im Endspiel 4:3 nach Penaltys gegen die Schweiz durch. Der dritte Platz ging an das Allstar-Team, Holland musste sich mit Rang vier begnügen.

Ailton gibt «Comeback»

Auch die Schweizer Equipe war gespickt mit ehemaligen Nationalspielern: Jörg Stiel (21 Länderspiele), Thomas Bickel (52 Länderspiele), Stéphane Chapuisat (103 Länderspiele), Benjamin Huggel (41 Länderspiele), Ludovic Magnin (62 Länderspiele), Marco Schällibaum (31 Länderspiele), Ciriaco Sforza (79 Länderspiele), Hakan Yakin (87 Länderspiele). Als Spielertrainer stand Andy Egli (77 Länderspiele) auf dem Platz.

Die Crème de la Crème des Weltfussballs fand sich aber zweifelsohne auf der Kaderliste der «Global United FC All Stars»: Im Tor stand kein geringerer als Jean-Marie Pfaff. Zusammen mit dem 60-jährigen Belgier, der mit Bayern München dreimal deutscher Meister wurde, standen unter anderem Petar Aleksandrov, Christian Karembeu, Jari Litmanen oder Robert Pires im Einsatz.

Wenige Wochen nach seinem endgültigen Comeback kehrte auch Ailton temporär zurück. Der inzwischen 40-jährige Brasilianer, mit 106 Toren in 219 Spielen einst ein Star der Bundesliga und 2004 Double-Gewinner mit Bremen, zog die Höhenluft einem weiteren Abstecher ins Dschungel-Camp vor. (als/si)

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