Fragen und Antworten: Was macht Izet Hajrovic nächsten Sommer?
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Fragen und AntwortenWas macht Izet Hajrovic nächsten Sommer?

Zum dritten Mal im neuen Jahrtausend reist die Schweizer Nati an eine EM. Was wir über die Euro 2016 in Frankreich wissen müssen.

von
sco

1. Welche Gegner drohen der Schweiz?

Die Nati ist in Lostopf zwei gesetzt. Das heisst, dass sie durchaus ein Schwergewicht des Fussballs aus Topf eins zugelost erhalten kann: Spanien oder Deutschland, beispielsweise. Auch Frankreich ist wieder möglich, der Gastgeber ist traditionell als Nummer eins gesetzt. In der Gruppenphase werden wir sicher nicht auf Italien oder Österreich treffen, die beide ebenfalls in Topf zwei sind.

2. Nach welchen Kriterien wurden die Töpfe eingeteilt?

Die Uefa hat einen Koeffizienten entwickelt, der sich auf die vergangenen zweieinhalb Zyklen (1 Zyklus = Qualifikation plus Endrunde) stützt. Für die Einteilung wurden die EM-Qualifikation 2016, die WM 2014 (inkl. Qualifikation) sowie die EM 2012 (inkl. Qualifikation) herangezogen. Dieser Koeffizient ist nicht zu verwechseln mit der Weltrangliste. Allerdings wäre die Schweiz auch anhand des Fifa-Rankings in Topf zwei gelandet.

3. Wann und wo wird ausgelost?

Die Gruppenauslosung findet am 12. Dezember um 18 Uhr in Paris statt. Schauplatz wird der Palais des Congrès im 17. Arrondissement sein.

4. Nach welchem Modus wird die erste Europameisterschaft mit teilnehmenden 24 Mannschaften ausgetragen?

Es werden sechs Gruppen à vier Mannschaften ausgelost. Die sechs Gruppensieger und die sechs Zweitplatzierten erreichen die Achtelfinals, ebenso die vier (!) besten Gruppendritten.

5. Wann und wo kann ich EM-Tickets für die Schweizer Spiele kaufen?

Das Ticketportal der Uefa für Schweizer Fans öffnet am 14. Dezember.

6. Mit welchem Ziel reist die Nati an die EM?

Stets mit dem gleichen: Überstehen der Gruppenphase. Bei bislang vier EM-Teilnahmen ist das noch nie gelungen.

7. Wer ist der erfolgreichste EM-Teilnehmer?

Na, wer wohl? Die Deutschen. Die DFB-Auswahl gewann dreimal (1972, 1980, 1996). Auf drei Turniersiege kommt zwar auch Titelverteidiger Spanien (1964, 2008, 2012), aber die Deutschen standen weitere dreimal im Final (1976, 1992 und 2008). Zweifacher EM-Sieger ist Frankreich (1984, 2000), je einmal gewannen die Sowjetunion (1960), Italien (1968), die Tschechoslowakei (1976), die Niederlande (1988), Dänemark (1992) und Griechenland (2004).

8. Was macht eigentlich der einmalige Schweizer Internationale Izet Hajrovic im nächsten Sommer?

Dasselbe wie am Montag in der EM-Barrage in Dublin: Der bosnische Internationale wird zuschauen.

Die Töpfe für die Auslosung der EM-Gruppen

Topf 1: Spanien, Deutschland, England, Portugal, Belgien.

Topf 2: Italien, Russland, SCHWEIZ, Österreich, Kroatien, Ukraine.

Topf 3: Tschechien, Schweden, Polen, Rumänien, Slowakei, Ungarn.

Topf 4: Türkei, Irland, Island, Wales, Albanien, Nordirland.

Frankreich als Gastgeber automatisch als Nummer 1 in der Vorrunden-Gruppe A gesetzt.

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