Aktualisiert 03.12.2008 11:48

Kochbuch ausgegraben

Was Martin Luther am liebsten ass

Bei archäologischen Ausgrabungen wurden alte Rezepte aus der Zeit Martin Luthers gefunden. Nun wissen wir nicht nur, was Dalí und Hitler schmeckte, sondern auch, was der Reformator am liebsten ass.

Liebhaber historischer Speisen können jetzt mit Hilfe eines neuen Kochbuches originale Speisen aus dem Haushalt des Reformators Martin Luther (1483-1546) zubereiten. «Zu Tisch bei Martin Luther» enthält auf 136 Seiten mit 30 farbigen Abbildungen insgesamt 42 Rezepte.

«Es ist das einzig wahre und authentische Kochbuch zu Martin Luther», sagte der Landesarchäologe Harald Meller bei der Buchvorstellung am Dienstag im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle (Sachsen-Anhalt). Grundlage der Rezepte sind die archäologischen Funde aus einer Abfallgrube am Elternhaus Luthers in Mansfeld sowie in seinem eigenen Haus in Wittenberg.

Salzheringe als Leibspeise

Die Palette der Rezepte reicht von einfachen Breien bis zu Spanferkel und Fisch sowie Geflügelgerichten. Darunter ist auch Luthers Leibgericht «gebratener Salzhering mit Erbsschnee und Honigsenf». Alle Rezepte seien so zusammengestellt, dass sie auch heute noch mühelos nachgekocht werden könnten, hiess es. In Luthers Haushalt wurde gutbürgerlich gegessen, sagte die Autorin Alexandra Dapper. Zu 60 Prozent ernährte sich die Familie Luther von Schweinefleisch, hinzu kamen Fisch und verschiedene Vögel.

Was andere brühmte und berüchtigte Persönlichkeiten wie Salvador Dalí, Freddy Mercury und Adolf Hitler gerne assen, sehen Sie hier.

Martin Luther (1483 bis 1546) war der theologische Urheber und Lehrer der Reformation. Als Theologieprofessor wollte er Fehlentwicklungen in der Römisch-Katholischen Kirche durch ausschliessliche Orientierung an Jesus Christus als dem fleischgewordenen Wort Gottes beseitigen. Seine Predigten und Schriften – besonders seine Lutherbibel – entfalteten breite Wirkung. Sie wurden dazu genutzt, die Zentralmächte von Papst und Kaiser zurückzudrängen, und veränderten die mittelalterliche Gesellschaft nachhaltig. Unter ihrem Einfluss kam es (entgegen Luthers Absichten) zu einer Kirchenspaltung und u.a. zur Bildung der Evangelisch-Lutherischen Kirche. Quelle: Wikipedia

Martin Luther (1483 bis 1546) war der theologische Urheber und Lehrer der Reformation. Als Theologieprofessor wollte er Fehlentwicklungen in der Römisch-Katholischen Kirche durch ausschliessliche Orientierung an Jesus Christus als dem fleischgewordenen Wort Gottes beseitigen. Seine Predigten und Schriften – besonders seine Lutherbibel – entfalteten breite Wirkung. Sie wurden dazu genutzt, die Zentralmächte von Papst und Kaiser zurückzudrängen, und veränderten die mittelalterliche Gesellschaft nachhaltig. Unter ihrem Einfluss kam es (entgegen Luthers Absichten) zu einer Kirchenspaltung und u.a. zur Bildung der Evangelisch-Lutherischen Kirche. Quelle: Wikipedia

Martin Luther (1483 bis 1546) war der theologische Urheber und Lehrer der Reformation. Als Theologieprofessor wollte er Fehlentwicklungen in der Römisch-Katholischen Kirche durch ausschliessliche Orientierung an Jesus Christus als dem fleischgewordenen Wort Gottes beseitigen. Seine Predigten und Schriften – besonders seine Lutherbibel – entfalteten breite Wirkung. Sie wurden dazu genutzt, die Zentralmächte von Papst und Kaiser zurückzudrängen, und veränderten die mittelalterliche Gesellschaft nachhaltig. Unter ihrem Einfluss kam es (entgegen Luthers Absichten) zu einer Kirchenspaltung und u.a. zur Bildung der Evangelisch-Lutherischen Kirche. Quelle: Wikipedia

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