Gedenken an die Queen: Was passiert nach dem Staatsbegräbnis mit all den Blumen und den Stofftieren?

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Gedenken an die QueenWas passiert nach dem Staatsbegräbnis mit all den Blumen und den Stofftieren?

Zu Ehren der Königin legten Britinnen und Briten Blumensträusse, Karten und Paddington Bears vor die königlichen Residenzen und in die öffentlichen Gärten. Nun werden die Tribute entfernt.

von
Katrin Ofner
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Eine Woche nach dem Staatsbegräbnis beginnen in Grossbritannien langsam, aber sicher die Aufräumarbeiten. 

Eine Woche nach dem Staatsbegräbnis beginnen in Grossbritannien langsam, aber sicher die Aufräumarbeiten. 

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Seit dem Tod der Monarchin legten zahlreiche Menschen Blumengrüsse, Karten und Ehrungen vor die königlichen Residenzen und öffentlichen Parkanlagen nieder.

Seit dem Tod der Monarchin legten zahlreiche Menschen Blumengrüsse, Karten und Ehrungen vor die königlichen Residenzen und öffentlichen Parkanlagen nieder.

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Nun sammeln Mitarbeitende und Freiwillige der Wohltätigkeitsorganisation Royal Parks die floralen Ehrungen ein.

Nun sammeln Mitarbeitende und Freiwillige der Wohltätigkeitsorganisation Royal Parks die floralen Ehrungen ein.

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Darum gehts

Tausende florale Ehrungen, Hunderte Paddington-Bären sowie unzählige Plakate und Karten wurden nach der Verkündung des Todes von Queen Elizabeth II vor die königlichen Schlösser in Grossbritannien gelegt. Auch im Green Park, gleich neben dem Buckingham-Palast – der Hauptresidenz der Monarchie – und dem Hyde Park in London wurde Platz für die Tribute gemacht. Eine Woche nach dem Staatsbegräbnis der Königin, am 19. September, beginnen nun die Aufräumarbeiten in der britischen Hauptstadt.

Mitarbeitende und Freiwillige der Wohltätigkeitsorganisation Royal Parks wurden am Montag dabei gesichtet, wie sie die unzähligen floralen Ehrungen einsammelten, auf Karren luden, die von zwei Pferden gezogen wurden, und in die Kensington Gardens brachten. Dort werden die Blumen mit Laub und anderen Grünabfällen gemäss der Verwaltung der Royal Parks vermischt, kompostiert und zu Mulch verarbeitet.

Paddington Bear wird eingelagert

Der hergestellte Kompost wird anschliessend zum Düngen von Sträuchern, Bäume und Blumen verwendet, die im kommenden Jahr Millionen von Besucherinnen und Besucher erfreuen sollen, sagt Andrew Williams, Parkmanager der Kensington Gardens: «Wir hielten es für angemessen, die Geschichte der zahlreichen Ehrungen fortzusetzen, indem wir in unserer Grünabfallanlage in den Kensington Gardens Kompost erzeugen, um neue Triebe des Lebens und eine farbenfrohe Blumenpracht im Frühling zu kreieren.» Zwar können weiterhin Blumen vor die Schlösser und in die Parks niederlegt werden, bereits verwelkte Sträusse würden jedoch entfernt werden.

Niedergelegte Stofftiere – darunter die beliebten Paddington Bears – und andere Gegenstände werden ebenfalls eingesammelt. Zunächst sollen sie in einem Raum innerhalb der Parkanlage eingelagert werden. Erst in den kommenden Monaten solle «mit Diskretion und Sensibilität» darüber entschieden werden, was mit ihnen passiert, heisst es von der Verwaltung weiter. Was mit den zahlreichen Botschaften und Zeichnungen, die Trauernde für die Monarchin hinterlassen haben, geschieht, ist bislang nicht bekannt.

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Royal-Fans sind begeistert

Zu den Royal Parks gehören bekannte Grünflächen wie der Hyde Park, Kensington Gardens und Green Park. Besonders in Letzteren hatten Trauernde in einem eigens dafür eingerichteten Bereich ein wahres Blumenmeer für die Queen zurückgelassen. 

Royal-Fans zeigten bereits ihre Freude über den umweltfreundlichen Plan des Kompostierens der Blumen. Einige meinten sogar laut «Daily Mail», die verstorbene Königin würde die harte Arbeit der Freiwilligen gutheissen.

So schreibt eine Userin auf Twitter: «Ich bin mir sicher, dass die Königin gerade auf den Green Park herabblickt. Gut gemacht alle zusammen.» Eine weitere kommentiert: «Wenn ich in London leben würde, wäre ich genau jetzt dort und würde helfen. Alle Freiwilligen machen einen harten, aber wunderschönen Job.»

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