Ukraine-Krieg: Was sah Luzia Tschirky am Himmel über Charkiw, das sie so schockierte?

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Ukraine-KriegWas sah Luzia Tschirky am Himmel über Charkiw, das sie so schockierte?

SRF-Korrespondentin Luzia Tschirky berichtete gerade aus der ukrainischen Stadt Charkiw, als sie während der Liveschaltung mit einem fassungslosen Blick die Zuschauer und Zuschauerinnen der «Tagesschau» in Aufruhr versetzte. Später löste sie das Rätsel.

von
Karin Leuthold

In der «Tagesschau» von Mittwochabend sorgte der Auftritt von Luzia Tschirky für Aufregung: «Ist bei Ihnen alles ok?», fragten Zuschauer und Zuschauerinnen.

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Darum gehts

  • Der erschrockene Blick der SRF-Korrespondentin Luzia Tschirky machte Zuschauern grosse Sorgen.

  • Die Journalistin befindet sich gerade in Charkiw. 

  • Minuten später die Erleichterung: Ihr und ihrem Team gehe es gut, teilte sie auf Twitter mit.

Ein erschütterter Blick, der für einen Moment die Schweiz in Atem hielt. SRF-Korrespondentin Luzia Tschirky berichtete gerade in der «Tagesschau» vom Mittwochabend über die von Wladimir Putin verkündete Teilmobilmachung. Im Studio schaltete Moderatorin Cornelia Boesch live nach Charkiw – doch Tschirkys Beitrag musste plötzlich unterbrochen werden: Die Augen der Journalistin waren in dem Augenblick nach rechts gewandert. Sie öffnete ihre Augen und zeigte mit einer Hand in die Richtung ihres Blickes. Da beendete das SRF die Liveschaltung.

Tschirkys Reaktion machte den Userinnen und Usern auf Social Media grosse Sorgen. «Alles ok bei Ihnen?», fragten viele. «Was wollte uns Luzia Tschirky am Ende der Liveschaltung noch zeigen?», fragten sich andere. 

Die Erklärung dafür lieferte Tschirky wenig später auf Twitter selber: «Zu meiner Reaktion in der Tagesschau: Ich sah aus den Augenwinkeln ein helles Licht über Charkiw. Um den Kameramann auf die potenzielle Gefahr aufmerksam zu machen, habe ich in Richtung des Lichtes gezeigt. Ob es sich um eine Rakete oder Luftabwehr handelte, wissen wir zurzeit nicht», schrieb sie. Bei ihrem Team sei alles in Ordnung, stellt sie später noch einmal klar. 

Die Erleichterung der Zuschauer und Zuschauerinnen ist gross: «Schön, dass Ihnen nichts passiert ist. Ich hatte Schlimmes befürchtet», schreibt ein Nutzer.  

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