02.01.2016 21:18

Eisiges KunstwerkWas Sie hier sehen, ist eine Kanne Tee

Was passiert, wenn man bei minus 35 Grad Celsius heissen Tee um sich wirbelt? Fotograf Michael Davies hat es ausprobiert, das Ergebnis ist umwerfend.

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Tee ist nicht nur zum Aufwärmen gut.

Tee ist nicht nur zum Aufwärmen gut.

Kein Anbieter/Michael H. Davies

Bei Minus-Temperaturen gehen die wenigsten gern aus dem Haus. Schon gar nicht, wenn das Thermometer minus 35 Grad Celsius anzeigt. Anders sind da der kanadische Fotograf Michael Davies und sein Kollege Markus Siivola. Sie haben sich unweit des Nördlichen Polarkreises nicht nur vor die Tür, sondern auch auf einen Berggipfel gewagt.

Mit im Gepäck hatten die beiden neben einer Kamera auch mehrere Thermoskannen mit heissem Tee. Ihr Plan: Das perfekte und wohl auch ungewöhnlichste Winterfoto des Jahres zu schiessen und zu dokumentieren, wie schnell und in welcher Form der Tee gefriert, wenn man ihn gleichzeitig ausschüttet und schwungvoll durch die Luft wirbelt.

Die beiden Freunde überliessen dabei so gut wie nichts dem Zufall: Sie warteten, bis das Licht gut und der Wind weg waren. Dann machten sie sich auf. Doch nicht nur der Wettergott, sondern auch das Schicksal meinte es gut mit ihnen. Es erfüllte dem Fotografen Michael Davies einen grossen Wunsch. «Ich hatte zwar darauf gehofft, dass die Sonne inmitten des Teebogens auftaucht, aber planen konnte ich das ja nicht», so Davies.

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