Britney Spears erster Ex-Mann Jason Alexander erhebt schwere Anschuldigungen
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Britneys Ex-Mann packt aus«Was sie uns angetan haben, hätte eine Warnung sein müssen»

Lange war es still um Jason Alexander, nun bricht er sein Schweigen. Der erste Ehemann von Britney Spears erhebt schwere Anschuldigungen gegen die Familie des Popstars.

von
Katrin Ofner
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Britney Spears steht seit Beginn ihrer Karriere nicht nur wegen ihrer musikalischen Erfolge im Fokus der Öffentlichkeit. 

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Auch ihr turbulentes Liebesleben scheint zu interessieren.

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Legendär war ihre Beziehung mit Justin Timberlake. Die beiden lernten sich als Kinder im «Mickey Mouse Club» kennen.

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Darum gehts

  • 2004 sorgte Britney Spears mit ihrer Blitz-Trauung mit Jugendfreund Jason Alexander in Las Vegas für Aufsehen.

  • Nur 55 Stunden waren die beiden verheiratet, dann folgte die Annullierung.

  • Dazu geäussert hat sich der 39-Jährige aufgrund einer angeblich unterschriebenen Verschwiegenheitsvereinbarung bislang nicht, nun könne er aber nicht mehr schweigen.

  • Im Interview mit der «Daily Mail» behauptet er, dass Britney und er zum Scheitern ihrer Ehe gezwungen wurden und wettert gegen die Vormundschaftsregelung.

In zerrissenen Hosen, einem Bauchfrei-Top und einer weissen Cap stand Britney Spears am 3. Januar 2004 gegen fünf Uhr morgens vor dem Altar in Las Vegas. Der Popstar und ihr Jugendfreund Jason Alexander gaben sich nach einer Partynacht in der Little White Chapel das Jawort. Ihr frischgebackenes Ehe-Glück war allerdings nur von sehr, sehr, sehr kurzer Dauer – lediglich 55 Stunden. Danach wurde die Ehe annulliert und Jason verschwand langsam aber sicher aus den Schlagzeilen.

Nach den jüngsten Schlagzeilen über die Vormundschaftsregelung von Britney Spears meldet sich der 39-Jährige zurück. Im Interview mit der «Daily Mail» behauptet er: «Was sie uns angetan haben, hätte eine Warnung sein müssen». Die «kontrollierenden Kräfte», die sich seit ihrer Entmündigung um sie kümmern, hätten sie schon damals im Griff gehabt.

«Sie zwangen uns, die Papiere zu unterschreiben»

So sollen tatsächlich Britneys Eltern und ihr Team schuld an der schnellen Annullierung der Ehe gewesen sein. Schliesslich habe die Blitz-Trauung in Las Vegas nicht ins Sauberfrau-Image der Sängerin gepasst. Zu diesem Zeitpunkt war Britney nämlich fest im Pop-Olymp angekommen und ein internationaler Megastar. «Ich wurde von ihrer Mutter, ihrem Vater und ihren Anwälten dazu gebracht, die Annullierung zu unterschreiben. Mir wurde gesagt, unsere Ehe könnte Britneys Karriere schaden. Ich liebte sie und war ein naives Kind, das dazu erzogen wurde, Erwachsenen zu vertrauen und sie zu respektieren», so Jason.

«Männer in schwarzen Anzügen und Sonnenbrillen kamen zusammen mit ihrer Mutter und anderen Familienmitgliedern rein und zwangen uns, Papiere zu unterschreiben, um unsere Ehe zu beenden. Wir wollten das Ganze nicht annullieren», schildert Jason die Situation nach der Hochzeit gegenüber der britischen Zeitung. Ihre Familie, PR-Team und Anwälte hätten die damals 22-Jährige in ein Zimmer und ihn in ein anderes gebracht. «Als sie herauskam, war sie eine andere Person. Es war, als hätten sie Britney hypnotisiert.»

«Britney lebt einen Albtraum»

Trotz der Annullierung sei ihnen aber eine grosse Hochzeit versprochen worden, sollten sie sechs Monate nach der Las-Vegas-Trauung noch immer dasselbe füreinander empfinden. Doch Britneys Team habe Jason 30 Tage lang hingehalten, denn «so lange hat es gedauert, bis die Annullierung durch war». Anschliessend hätten sie Britneys Nummer geändert, damit er seine Ex-Frau nicht mehr erreichen könne.

Britneys PR-Team hat die Hochzeit in der Presse stets als «Spass» abgetan, doch es seien Gefühle im Spiel gewesen. «Wir hatten schon immer Gefühle füreinander. Als wir älter wurden, wurden diese Gefühle körperlich. Ich war in Britney verliebt, bevor sie Britney Spears wurde.»

Laut Jason sei es ihrer Familie nie um das Wohlergehen der «Baby One More Time»-Interpretin gegangen, sondern nur darum, Britney zu kontrollieren, ihr Geld zu kontrollieren. Und er verdeutlicht abschliessend: «Sie lebt einen Albtraum, der viel schlimmer ist, als sich irgendjemand vorstellen kann – und schon viel länger, als die Leute glauben.»

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