Aktualisiert 11.01.2016 12:05

Skispringen WillingenWas soll ein Kamel an einem Skispringen?

Beim Skispringen in Willingen ging es drunter und drüber. Nebst dem Sport sorgten zwei Vorfälle für Aufsehen.

von
heg

Skisprung-Events verkommen jeweils zum Volksfest. Nach der Vierschanzentournee ist der Hype natürlich etwas kleiner, dennoch war auch beim Weltcup-Event im deutschen Willingen die Hölle los.

Es begann bereits am Freitag: Ein Fan wollte tatsächlich mit einem Kamel ins Stadion. Die Organisatoren hatten so etwas in der 30-jährigen Geschichte noch nie erlebt und mussten mit dem Skiclub-Präsidenten Jürgen Hensel über die Bücher. Dieser verwies auf das Kleingedruckte auf den Tickets: «Das Mitbringen von Tieren ist nicht erlaubt.» So durfte das Kamel nicht ins Stadion.

Fussballfans geraten aneinander

Abseits des sportlichen Geschehens trafen sich auch Fussballfans von Hannover und Bielefeld. Sie wollten in einer Bar gemeinsam feiern. Nach ein paar Bieren entbrannte dann jedoch ein Streit zwischen teils stark angetrunkenen Hooligans und Ultras der beiden Clubs. Rund 50 Personen waren in die Massenschlägerei verwickelt.

Laut Polizeiangaben wurden vier Beteiligte verletzt, einer von ihnen erlitt eine Hirnerschütterung. Sieben Hooligans wurden vorübergehend festgenommen. Ein Zusammenhang mit dem Skispringen bestand gemäss der Polizei nicht.

Das Springen wurde übrigens vom Überflieger und Vierschanzentournee-Sieger Peter Prevc aus Slowenien gewonnen. Simon Ammann klassierte sich auf Rang 24, Gregor Deschwanden wurde 22.

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