Finanzmarkt: Was tut der Bundesrat gegen das Banken-Problem?
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FinanzmarktWas tut der Bundesrat gegen das Banken-Problem?

Der Bundesrat will die Boni-Exzesse bekämpfen, den Einlegerschutz erhöhen und hat die Bankenaufsicht kritisiert. Finanzminister Merz informiert.

von
mdr

Der Bundesrat hat sich heute Mittwoch mit mehren finanzpolitischen Themen befasst, über die Bundesrat Hans-Rudolf Merz informiert. Erwartet worden war der Planungsbeschluss zur Lösung des «Too big to fail»-Problems, dass Grossbanken im Krisenfall vom Staat gerettet werden müssen und somit faktisch eine Staatsgarantie besitzen — wie bei der UBS geschehen. Zudem will die Landesregierung im Herbst Massnahmen gegen die Exzesse bei den Boni vorlegen. (den vollständigen Artikel lesen Sie hier).

Das zweite Thema betrifft das Verhalten der Finanzmarktaufsicht während der Finanzkrise. Dieses hatte zu Kritik geführt. Der Bundesrat hat sich nun dieser Kritik angeschlossen. Die damalige Bankenaufsicht EBK (heute Finanzmarktaufsicht Finma) habe sich zu sehr auf die Einschätzungen der UBS verlassen. Ein Grund dafür sei der zu geringe Personalbestand gewesen (lesen Sie hier den gesamten Artikel dazu).

Schliesslich informiert Merz an der Medienkonferenz auch über die Botschaft zum Einlegerschutz und das internationale Stabilisierungsprogramm für den Euro.

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