«The Purge» in echt: Was würdest du tun, wenn alles erlaubt wäre?
Aktualisiert

«The Purge» in echtWas würdest du tun, wenn alles erlaubt wäre?

Um die Verbrechensrate zu senken, dürfen im Film «The First Purge» alle Bürger töten, klauen und zerstören – ohne Konsequenzen. Was würdet ihr tun? Wir haben nachgefragt.

von
lma

Mitmenschen massakrieren, Unschuldige vergewaltigen, seine sinnlose Zerstörungswut ausleben – was nach dem Rezept für jedes Videospiel klingt, das unsere Generation so katastrophal verenden lässt, ist grausame Realität. Zumindest im Spielfilm «The First Purge», der vergangenen Monat erschienen ist.

Um in dieser fiktiven Gesellschaft die Verbrechensrate für den Rest des Jahres auf ein Minimum zu beschränken, darf jeder schiesswütige, schlägereisuchende oder auch ganz normale Mitbürger seine Aggressionen völlig legal in einer einzigen Nacht entladen. Und das endet – logischerweise – im Chaos.

Geld verteilen oder doch lieber Ohrfeigen?

Doch was würdest du selbst tun, wenn dir und deinem Vorhaben eine Nacht lang keine Grenzen gesetzt wären? Zwölf Stunden Robin Hood spielen und die Armen mit illegal angeeigneten Almosen beschenken oder eine Runde mit einer Jacht auf dem See cruisen? Oder aber dem Nachbarn, der sich ständig über den lauten Liebesakt deiner Schildkröten beschwert, ein Häufchen hausgemachter Fäkalien vor die Türe legen, dem Chef ordentlich eine verpassen? Oder darfs noch etwas Härteres sein?

Wir haben Passanten auf den Zürcher Strassen gefragt, wie weit sie gehen würden, wenn sie die Möglichkeit hätten. Und waren überrascht darüber, wie sehr sie beim einem Freipass in Sachen Zerstörungswut ihren Hass zügeln würden. Zumindest vor der Kamera.

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