7:0: Testspiel-Desaster für Frauen-Nati – Deutsche fertigen die Schweiz komplett ab

7:0Testspiel-Desaster für Frauen-Nati – Deutsche fertigen die Schweiz komplett ab

Im vorletzten EM-Vorbereitungsspiel setzt es für die chancenlose Schweizer Frauen-Nati gegen Deutschland eine regelrechte Klatsche ab.

von
Florian Gnägi
Deutschland
7 : 0
Schweiz

Mit einer siebenstündigen Zugfahrt ist die Schweizer Frauen-Nati zum vorletzten Testspiel vor der EM nach Erfurt gereist. Wie ein TGV in die Partie starteten dann aber die Gastgeberinnen. Schon nach sechs Minuten zappelte der Ball erstmals im Schweizer Netz, als Magull ihre Teamkollegin Bühl in die Tiefe schickte und diese keine Probleme hatte, Thalmann zu überwinden.

In der Folge spielten praktisch nur die Deutschen und liessen der Nati kaum Zeit zum Durchschnaufen. Zwingende Torchancen erarbeitete sich aber auch der achtfache Europameister lange Zeit keine, doch kurz vor dem Pausentee kassierten die Schweizerinnen den nächsten Gegentreffer. Mit einem sensationellen Solo-Lauf tanzte Bühl gleich mehrere Schweizerinnen aus, flankte zur Mitte, wo Magull (41.) nur noch einschieben musste und so zum 2:0-Halbzeitstand traf.

Bühlmann überragt

Nach dem Seitenwechsel geht es im identischen Stil weiter wie zuvor. Deutschland dominiert das Spiel nach Belieben und bereitet den Schweizerinnen grosse Probleme. Die alles überragende Bühl (61.) erhöht per Lattenunterkante auf 3:0 und schnürt bloss wenig später ihren persönlichen Hattrick zum 4:0. Für den nächsten Treffer der DFB-Frauen ist kurz vor Schluss dann Dallmann besorgt, die Aigbogun wie eine Anfängerin aussteigen lässt und das 5:0 erzielt.

Das wars für die Nati aber noch nicht. In der 89. Minute gelingt es der eingewechselten Brand tatsächlich noch, das halbe Dutzend voll zu machen mit dem 6:0, in der Nachspielzeit fällt sogar noch der siebte Treffer für Deutschland.

«Wake-up-Call»

Ramona Bachmann äusserte sich nach dem Spiel gegenüber SRF und meinte, es sei ein sehr schwieriges Spiel für die Schweiz gewesen. «Wir sahen sehr müde aus. Ich will keine Ausreden suchen, aber wir haben zwei sehr schwierige Wochen hinter uns und waren alle nicht auf unserem Top-Level.»

Der PSG-Star versuchte, das Positive aus dieser Kanter-Niederlage zu ziehen, und meinte: «Lieber passiert uns das jetzt als an der EM. Vielleicht ist das gar nicht mal so schlecht, wenn uns das jetzt passiert. Das war ein Wake-up-Call, damit wir eine Schippe drauflegen müssen.»

Deine Meinung

Das wars aus Erfurt. Die Schweiz verliert mit 0:7!

95'

7 : 0

Wahnsinn! Jetzt fällt sogar noch der siebte Gegentreffer. Kiwic und Thalmann sind sich nicht einig, wer den Ball nehmen soll und dann profitiert die Deutsche Lohmann.

92'

Die Nachspielzeit läuft

Als wäre die Pleite nicht schon schlimm genug, setzt es für die Nati noch qualvolle weitere fünf Minuten Nachspielzeit oben drauf.

89'

6 : 0

Das halbe Dutzend ist voll. Brand erhöht auf 6:0!

87'

Fast das 6:0

Die Deutschen haben noch nicht genug und erzielen beinahe den sechsten Treffer. Die Schweizerinnen haben sich komplett aufgeben und sehnen sich dem Schlusspfiff entgegen.

81'

5 : 0

Es kommt immer schlimmer für die Nati. Jetzt fällt tatsächlich bereits der fünfte Gegentreffer. Dallmann verlädt Aigbogun und schiebt das Leder in die Maschen.

77'

Klare Schussbilanz

16:2 Schüsse lautet die eindeutige Bilanz. Dazu 4:0 auf der Anzeige-Tafel. Es lässt sich also getrost sagen, dass die Schweiz heute komplett überfordert ist.

74'

Matchwinnerin geht raus

Mit einem Hattrick und einem Assist war Bühl bei allen Deutschen Toren beteiligt, nun kriegt sie vorzeitig Feierabend und wird ausgewechselt.

73'

Gelingt der Nati noch der Ehrentreffer?

Die Schlussphase läuft. Hoch gewinnen wird die Schweiz hier nicht mehr, aber vielleicht gelingt der Nati ja noch ein Ehrentreffer …

67'

4 : 0

Wieder schepperts im Schweizer Kasten. Deutschland erhöht auf 4:0 und wieder heisst die Torschützin Klara Bühl! Die Stürmerin von Bayern München ist heute in regelrechter Gala-Form und zeigt der Nati gnadenlos die Grenzen auf.

65'

Marti verpasst Anschlusstreffer

Nach über einer Stunde Spielzeit kommt die Schweiz zu ihrer ersten dicken Torchance, aber Marti vertändelt die Gelegenheit in symptomatischer Manier für die grottenschlechte Leistung der Nati. Obwohl sie alle Zeit der Welt hat, schiebt sie alleine vor dem gegnerischen Kasten den Ball dem Goalie nur in die Hände.

61'

3 : 0

Via Lattenunterkante ins Glück. Bühl will wohl Flanken, spediert das Leder aber unbeabsichtigt ins Netz und erhöht damit auf 3:0.

60'

Lattwein verpasst dritten Treffer

Kaum in der Partie hat Lattwein die dicke Chance auf das 3:0, doch die Deutsche verzieht klar.

58'

Xhemaili, Maendly gehen raus. Fölmli und Mauron sind neu mit dabei. Auch bei den Deutschen wird gewechselt. Gwinn und Magull verlassen das Spielfeld für Anyomi und Dallmann.

55'

Thalmann verhindert 0:3

Die Deutschen rennen weiter an und drücken die Nati hinten rein. Gwinn hat dann bei einem Gegenstoss das 3:0 auf dem Fuss, scheitert mit ihrem Abschluss aber am Schweizer Goalie.

51'

Thalmann kolidiert mit Gwinn

Kleiner Aufreger vor dem Schweizer Tor. Die Deutsche Giulia Gwinn kommt voll angesaust und kann dem Schweizer Goalie Thalmann im Nati-Kasten nicht entkommen. Kurze Pflege, dann gehts für Gwinn und Thalmann weiter.

47'

Fast das 3:0

Das geht ja gut los hier … Beinahe schiessen die Deutschen schon das dritte Tor, scheitern aber knapp.

46'

Weiter gehts

Halbzeit Nummer 2 beginnt. Rinast verlässt das Feld bei der Nielsen-Elf, dafür kommt neu Marti rein.

Pausenfazit

Mit einer siebenstündigen Zugfahrt ist die Schweizer Frauen-Nati zum vorletzten Testspiel vor der EM nach Erfurt gereist. Wie ein TGV in die Partie starteten dann aber die Gastgeberinnen. Schon nach sechs Minuten zappelte der Ball erstmals im Schweizer Netz, als Magull ihre Teamkollegin Bühl in die Tiefe schickte und diese keine Probleme hatte, Thalmann zu überwinden.

In der Folge spielten praktisch nur die Deutschen und liessen der Nati kaum Zeit zum Durchschnaufen. Zwingende Torchancen erarbeitete sich aber auch der achtfache Europameister lange Zeit keine, doch kurz vor dem Pausentee kassierten die Schweizerinnen den nächsten Gegentreffer. Mit einem sensationellen Solo-Lauf tanzte Bühl gleich mehrere Schweizerinnen aus, flankte zur Mitte, wo Magull (41.) nur noch einschieben musste und so zum 2:0-Halbzeitstand traf.

Das wars von der ersten Halbzeit. Deutschland führt 2:0 und das absolut verdient.