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USAWaschbär surft auf Polizeiauto mit

Ein Polizist in Colorado Springs hat plötzlich einen ungewöhnlichen Passagier an Bord – und auch in Deutschland halten Waschbären Beamte auf Trab.

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nk
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Ein Beamter der Polizei von Colorado Springs im US-Bundesstaat Colorado hatte vergangene Woche einen speziellen Mitfahrer: Ein Waschbär sprang auf seinen Streifenwagen, als er gerade auf dem Weg zu einer Unfallstelle war.

Ein Beamter der Polizei von Colorado Springs im US-Bundesstaat Colorado hatte vergangene Woche einen speziellen Mitfahrer: Ein Waschbär sprang auf seinen Streifenwagen, als er gerade auf dem Weg zu einer Unfallstelle war.

Facebook/Colorado Springs Police
Der Polizist sei «pawsitively surprised» gewesen – eine Wortschöpfung aus «positively» (positiv) und «paw» (Pfote) – hiess es am Donnerstag auf Facebook.

Der Polizist sei «pawsitively surprised» gewesen – eine Wortschöpfung aus «positively» (positiv) und «paw» (Pfote) – hiess es am Donnerstag auf Facebook.

Facebook/Colorado Springs Police
Für das Tier ging der Ausflug glimpflich aus: Es konnte sich so lange festhalten, bis der Polizist anhielt. Dann sprang der Waschbär vom Auto und ging unverletzt weiter seines Weges.

Für das Tier ging der Ausflug glimpflich aus: Es konnte sich so lange festhalten, bis der Polizist anhielt. Dann sprang der Waschbär vom Auto und ging unverletzt weiter seines Weges.

Facebook/Colorado Springs Police

Waschbären scheinen natürliche Feinde der Polizei zu sein – die Fellfärbung um ihre Augen erinnert an die Augenbinde der Panzerknacker, die Dagobert Duck jeweils das Leben schwermachen. Zumindest dieses Mal führte ein solches Tierchen aber nichts Böses im Schilde: Wohl aus Verwirrung sprang es in Colorado Springs im US-Bundesstaat Colorado auf die Windschutzscheibe eines fahrenden Polizeiautos, das gerade zu einer Unfallstelle unterwegs war.

Wie die lokale Polizei am Donnerstag mit einem Augenzwinkern auf Facebook schrieb, war der Polizist «pawsitively surprised» – eine Wortschöpfung aus «positively» (positiv) und «paw» (Pfote). Glücklicherweise konnte sich der Waschbär festhalten, bis das Auto anhielt, sprang wieder ab und ging unversehrt weiter seines Weges. Die Dashcam des Polizeifahrzeugs hielt den herzigen Vorfall fest.

Auch in Deutschland halten Waschbären Polizei auf Trab

In Bergrheinfeld im deutschen Bundesland Bayern musste die Polizei ebenfalls wegen eines Waschbärs ausrücken. Ein besorgter Passant hatte das Tier am Freitag unsicheren Schrittes und orientierungslos auf einem Veloweg entdeckt und die Polizei alarmiert. Sein Verdacht: Das Tier könnte verletzt sein.

Die ausgerückte Patrouille fand aber schnell den wahren Grund für das Torkeln heraus – der Waschbär war betrunken! Er hatte wegen Verzehrs überreifer Weintrauben einen sitzen. Statt in einer Ausnüchterungszelle durfte der Schluckspecht in der freien Natur seinen Rausch ausschlafen, nachdem ihn die Polizisten von der Strasse wegbefördert hatten, hiess es.

Erst im Juli hatten Waschbären in einem Berliner Heizkraftwerk für einen Kurzschluss gesorgt. Das löste ein lautes Dröhnen aus, das vor allem im Stadtteil Spandau für Verwirrung sorgte und Hunderte Notrufe bei der Polizei zur Folge hatte. Ein Jäger versuchte darauf, den Übeltäter einzufangen, der aber längst über alle Berge war.

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