Wasserfallen geht vor Gericht
Aktualisiert

Wasserfallen geht vor Gericht

Abstruse Situation im Bahnhof Bern: Auf den Treppen sitzen, betteln und Flyer verteilen ist verboten. Nicht aber für Catherine Weber (GB) und Daniele Jenni (GPB): Für die beiden Stadträte gilt das von Finanzdirektor Kurt Wasserfallen erlassene Verbot nicht, weil sie Rechtsvorschlag erhoben haben. «Wenn das Verbot auch gegen uns gelten soll, muss die Stadt prozessieren», erklärt Jenni. Genau dies will Wasserfallen tun: «Wir werden den Prozess durchführen», sagt er. Jenni und Weber hoffen, dass sie die Bahnhofordnung so lockern können.

Wasserfallen stellt Anträge

Ärger in der Berner Regierung wegen dem Antifaschistischen Abendspaziergang: Ex-Polizeidirektor Kurt Wasserfallen stellte mehrere Anträge. «Er verlangt zum Beispiel, dass der Verkehr nicht behindert werden dürfe», sagt Polizeidirektorin Ursula Begert und kommentiert: «Er selbst hatte das jahrelang nicht geschafft.» Nichts dazu sagen wollte gestern Kurt Wasserfallen. Der Gemeinderat verurteilt die Krawalle vom Samstag.

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