Aktualisiert 12.12.2006 12:36

Wasserfallens Sitz soll bürgerlich bleiben

Der vakante Sitz im Berner Gemeinderat soll nach dem Tod von Kurt Wasserfallen (FDP) bürgerlich besetzt werden. Darin sind sich FDP, SVP und CVP einig. Ob es zu einem gemeinsamen Wahlvorschlag kommt, soll noch vor Weihnachten geklärt werden.

Zwischen den Parteileitungen der bürgerlichen Parteien hätten in den vergangenen Tagen erste Gespräche stattgefunden, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag. Ob mehrere Kandidierende portiert werden, oder ob sich die Parteien auf einen gemeinsamen Wahlvorschlag einigen, ist derzeit noch offen.

Es würden derzeit verschiedene Optionen geprüft, sagte Hans- Ulrich Gränicher, SVP-Präsident Stadt Bern, auf Anfrage. Angesichts der Tatsache, dass die Bürgerlichen 2004 gemeinsam in die Wahlen gestiegen seien, sei ein gemeinsamer Wahlvorschlag nicht ausgeschlossen.

In einem «konstruktiven Ton» werde die bestmögliche Lösung für die Stadt Bern gesucht, sagte Thomas Balmer, FDP-Präsident Stadt Bern. Eine gute Lösung könne sowohl eine Einer- wie auch eine Zweierkandidatur sein. Balmer betonte zudem, dass er es schätze, das Rot-Grün auf eine Kandidatur verzichtet.

Die bisherigen Gespräche um die Nachfolge von Kurt Wasserfallen seien in «Würde» verlaufen, sagte auch Henri-Charles Beuchat, Präsident der CVP Stadt Bern. Er wolle nun den positiven Gesprächsverlauf nicht durch Spekulationen gefährden.

Die kantonale FDP hat für den Mittwoch Informationen zur Nachfolge des im Alter von 59 Jahren verstorbenen Kurt Wasserfallen im Nationalrat in Aussicht gestellt. (sda)

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