ATP-Turnier in Paris: Wawrinka scheitert an Ferrer
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ATP-Turnier in ParisWawrinka scheitert an Ferrer

Für Stanislas Wawrinka endete die Tennis-Saison 2012: Der Romand schied am Masters-1000-Turnier in Paris in den Achtelfinals gegen David Ferrer nach gut zwei Stunden mit 2:6, 6:4, 2:6 aus.

Zu später Stunde lehnte sich Wawrinka im Palais Omnisports in Paris-Bercy noch einmal gegen das drohende Saisonende auf. Noch einmal boten sich dem Lausanner im entscheidenden Durchgang zwei Chancen zum Rebreak zum 4:4, nachdem er kurz zuvor mit 1:4, 15:40 und damit schon scheinbar hoffnungslos zurückgelegen hatte. Doch Ferrer machte die Breakbälle Wawrinkas mit zwei Vorhandwinnern souverän zunichte und verwertete wenige Minuten später seinen ersten Matchball zum sechsten Sieg im neunten Duell mit Wawrinka.

Gleich vom ersten Ballwechsel an war Wawrinka gegen die Nummer 5 der Welt in Rücklage geraten. Die ersten sieben Punkte verbuchte der 30-Jährige aus Valencia für sich und schaffte in der Folge auch das erste von insgesamt fünf Breaks. Wawrinka konnte zwar noch einmal zum 2:2 ausgleichen, verlor danach aber fünf Games in Serie. Im ersten Satz, der 35 Minuten dauerte, unterliefen dem Schweizer bei nur zwei Winnern 15 unerzwungene Fehler. Am Ende der Partie waren es 45.

Rückkehr im zweiten Satz

Auch im zweiten Durchgang kam Wawrinka sogleich in Bedrängnis, konnte aber in seinem ersten Aufschlaggame drei weitere Breakchancen Ferrers abwehren. Danach vermochte sich der 27-jährige Romand, der sich mehrmals am rechten Ellbogen behandeln lassen musste, zu steigern. Während seiner besten Phase der Partie entschied er die langen Grundlinienduelle mehrheitlich für sich und verbuchte einige schöne Punkte. Der entscheidende Servicedurchbruch im zweiten Satz gelang ihm zum 4:3.

Für Wawrinka endete damit gegen Ferrer eine durchschnittliche Saison. An den Grand-Slam-Turnieren in Paris und New York erreichte er jeweils die Achtelfinals, den grössten Erfolg feierte er im August am Masters-1000-Event in Cincinnati, wo er (u.a. nach einem Sieg gegen Ferrer) erst im Halbfinal an Roger Federer scheiterte. Der 27-jährige Romand erreichte an drei weiteren Turnieren ebenfalls die Runde der letzten vier. Einen Exploit schaffte er allerdings nicht. In der Weltrangliste steht Wawrinka derzeit auf derselben Position, von der er vor zehn Monaten das Jahr in Angriff genommen hatte: auf Platz 17.

Paris-Bercy. ATP-Masters-1000-Turnier (2,43 Mio. Euro/Hart). Einzel. 2. Runde: Milos Raonic (Ka/14) s. Jérémy Chardy (Fr) 6:7 (4:7), 7:6 (7:4), 6:3.

Achtelfinals: Jerzy Janowicz (Pol) s. Andy Murray (Gb/3) 5:7, 7:6 (7:4), 6:2. Tomas Berdych (Tsch/5) s. Kevin Anderson 1:6, 6:3, 6:4. Jo-Wilfried Tsonga (Fr/6) s. Nicolas Almagro (Sp/11) 7:6 (7:4), 7:6 (7:3). Michael Llodra (Fr) s. Juan Martin Del Potro (Arg/7) 6:4, 6:3. Janko Tipsarevic (Ser/8) s. Juan Monaco (Arg/9) 6:3, 3:6, 6:3. Sam Querrey (USA) s. Raonic 6:3, 7:6 (7:1). Gilles Simon (Fr) s. Kei Nishikori (Jap/15) w.o. David Ferrer (Sp/4) s. Stanislas Wawrinka (Sz/16) 6:2, 4:6, 6:2. (si)

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