Wawrinka siegt in extremis
Aktualisiert

Wawrinka siegt in extremis

Der aufstrebende Stanislas Wawrinka vermochte beim hochdotierten Masters-Series-Turnier in Rom die drohende Erstrunden-Niederlage gegen den früheren Weltranglisten-Ersten Marat Safin (Russ) abzuwenden und gewann 6:7 (5:7), 6:2, 6:1.

Dem Waadtländer gelang im Entscheidungssatz bereits im ersten Game ein Break. Mit Ach und Krach brachte er danach seinen Aufschlag durch und bog somit endgültig in die Siegesstrasse ein. Der in der Weltrangliste auf Position 79 abgerutschte Russe fand auf diese Situation keine Antwort mehr.

Wawrinka hatte gegen den unberechenbaren Safin zu Beginn einige Mühe bekundet und war arg unter Druck geraten. Mit einem Breakrückstand (2:3) gings zunächst wegen Regens für eine halbe Stunde in die Garderobe. Und obwohl Wawrinka (ATP 24) im ersten Satz drei Breaks schaffte, musste er den ersten Umgang abgeben. Letztlich setzte sich die Konstanz des Schweizers, der noch am Samstag in den Halbfinals von Barcelona im Einsatz gestanden hatte, durch und der Lausanner kam in der zweiten Direktbegegnung gegen Safin nach dem US Open 2007 zum zweiten Sieg.

In der zweiten Runde spielt der Schweizer gegen Andy Murray (Gb/ATP 18) oder Juan Martin Del Potro (Arg/ATP 71).

(si)

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