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Formel-1-TestWebber mit Bestzeit - Perez kürzte ab

Mark Webber realisierte am Dienstag zum Auftakt der vierten und letzten Formel-1-Testphase im spanischen Montmeló die Tagesbestzeit.

Für Verwirrung sorgte Sauber-Rookie Sergio Perez, der auf seiner schnellsten Runde eine Abkürzung nahm. Anfänglich wurde Perez deshalb sogar im 1. Rang der Zeitentabelle geführt. In der korrigierten Ergebnisliste tauchte er letztlich auf Platz 4 auf - mit 1,573 Sekunden Rückstand auf den australischen Red-Bull-Fahrer. Anstelle von Perez sitzt am Mittwoch für das Sauber-Team Kamui Kobayashi zu Testzwecken im Cockpit des C30.

Nicht wie gewünscht auf Touren kam Sébastien Buemi. Am Toro Rosso-Ferrari des Romands löste sich bereits bei Testbeginn ein Karosserie-Teil, das einen Schaden am Chassis verursachte und einen langen Reparaturstopp bedingte. Nach 48 absolvierten Runden klassierte sich Buemi im 8. Rang der Tageswertung und verlor fast dreieinhalb Sekunden auf Webber.

Der erste Grand Prix der Saison findet am 27. März in Australien statt.

Montmeló (Sp). Formel-1-Testfahrten. Erster Tag: 1. Mark Webber (Au), Red Bull-Renault, 1:22,544 (97 Runden). 2. Jenson Button (Gb), McLaren-Mercedes, 0,366 Sekunden zurück (74). 3. Witali Petrow (Russ), Lotus-Renault, 0,393 (27). 4. Sergio Perez (Mex), Sauber-Ferrari, 1,573 (90). 5. Nick Heidfeld (De), Lotus-Renault, 2,191 (20). 6. Paul di Resta (Gb), Force India-Mercedes, 2,495 (38). Ferner: 8. Sébastien Buemi (Sz), Toro Rosso-Ferrari, 3,460 (48). -- 11 Teilnehmer.

(si)

Entscheid über Nachhol-Rennen in Bahrain bis 1. Mai

Ein Entscheid über einen möglichen Nachholtermin für den aufgrund politischer Unruhen abgesagten Formel-1-Grand-Prix in Bahrain soll bis zum 1. Mai fallen.

Gemäss dem Motorsport-Weltrat des Internationalen Automobil-Verbandes sollen sich die Veranstalter des Inselstaates am Persischen Golf bis zu diesem Termin definitiv äussern, ob eine Ausrichtung des ursprünglich für diesen Sonntag angesetzten Rennens möglich ist.

Spekuliert wurde bereits mit einem Wochenende im November, entweder direkt vor oder nach dem Rennen im benachbarten Abu Dhabi (VAE). Gegebenenfalls würde dies aber bedeuten, dass innerhalb von drei Wochen drei Grands Prix stattfänden. Einen Nachholtermin in der Sommerpause hatte Formel-1-Boss Bernie Ecclestone zuletzt wegen zu hoher Temperaturen ausgeschlossen.

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