Kommunikationsdirektorin tritt ab - Wechsel in Team von Kamala Harris kommt zu ungünstigem Zeitpunkt
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Kommunikationsdirektorin tritt abWechsel in Team von Kamala Harris kommt zu ungünstigem Zeitpunkt

Die Umfragewerte von Joe Bidens Vizepräsidentin sind in den vergangenen Monaten stets gesunken. Dass jetzt eine Mitarbeiterin von Kamala Harris aufhört, kommt daher ungelegen.

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Kamala Harris muss sich eine neue Mitarbeiterin suchen.

Kamala Harris muss sich eine neue Mitarbeiterin suchen.

AFP
Für die US-Vizepräsidentin liefen die ersten Monate seit Amtsantritt nicht optimal.

Für die US-Vizepräsidentin liefen die ersten Monate seit Amtsantritt nicht optimal.

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Kritiker sagen, sie habe beispielsweise bei der Eindämmung illegaler Migration noch nicht richtig punkten können.

Kritiker sagen, sie habe beispielsweise bei der Eindämmung illegaler Migration noch nicht richtig punkten können.

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Darum gehts

  • Kamala Harris muss einen Abgang aus ihrem Team verkraften.

  • Ihre Kommunikationsdirektorin will sich anderen Aufgaben widmen.

  • Die Vizepräsidentin muss sich Kritik anhören, sie habe noch kein eigenes politisches Profil entwickeln können.

Das Büro von Kamala Harris teilte am Donnerstag auf Anfrage mit, Ashley Etienne, die seit dem Amtsantritt der Vizepräsidentin auf dem Posten der Kommunikationsdirektorin arbeitet, werde das Team im Dezember verlassen, um sich «anderen Aufgaben zu widmen».

Der Wechsel fällt in unruhige Zeiten für Harris: Die Stellvertreterin von US-Präsident Joe Biden hat seit Monaten mit sinkenden Zustimmungswerten zu kämpfen. Zuletzt häuften sich zudem Medienberichte über Frust und Dysfunktionalität in Harris’ Team.

Insgesamt verliefen die ersten Monate im Amt für die Demokratin nicht optimal. Die 57-Jährige war zu Beginn frenetisch bejubelt worden als die erste Frau und erste Schwarze im Vizepräsidenten-Amt der USA. Es gelang ihr bisher jedoch nicht, ein eigenes Profil zu entwickeln. In den ersten Wochen der neuen Regierung kam Harris inhaltlich zunächst so gut wie gar nicht vor. Biden betraute sie schliesslich mit mehreren hoch komplexen Themen, darunter die Eindämmung illegaler Migration. Harris konnte hier bislang jedoch nicht punkten, sondern machte stattdessen einzelne Patzer und blieb insgesamt wenig sichtbar.

In einem Interview mit dem Fernsehsender ABC bemühte sich Harris am Donnerstag, Darstellungen über Frust bei ihr und ihrem Umfeld zu zerstreuen. Sie hielt dagegen, die Regierung habe viel erreicht. Auf die Nachfrage, ob sie sich falsch eingesetzt oder unausgelastet fühle, reagierte Harris mit einem zögerlichen Lachen und sagte: «Nein, das tue ich nicht. Ich freue mich sehr über das, was wir erreicht haben.» Ihr sei aber klar, dass noch viel zu tun sei.

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(DPA/roy)

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