WEF 2004: Davos schon im Ausnahmezustand
Aktualisiert

WEF 2004: Davos schon im Ausnahmezustand

Kontrollen, Sperren und Durchsuchungen nach gefährlichen Gegenständen: Bereits zwei Wochen vor dem Beginn des Wef herrscht in Davos der Ausnahmezustand.

Personen in der Kontroll- und Durchsuchungszone sind verpflichtet, jederzeit ihre Personalien bekannt zu geben. «Weigert sich jemand, kann eine erkennungsdienstliche Behandlung durchgeführt werden», schreibt das Bündner Polizeikommando im gestern publizierten Kantonsamtsblatt. Zudem ist es in Davos verboten, Gegenstände mitzuführen, von denen eine Gefahr ausgehen könnte. «Dies sind neben Waffen auch Ketten, Schlagringe, Eisenstangen oder Baseball-Schläger», präzisierte Walter Schlegel vom Wef-Ausschuss. Die Polizei kann alle Personen und Fahrzeuge nach solchen Gegenständen durchsuchen. Weiter sind bereits verschiedene Streckenabschnitte gesperrt. Laut Schlegel wurden diese Massnahmen auch letztes Jahr ergriffen.

Ab 19. Januar, zwei Tage vor Wef-Beginn, dürfen nur noch Anwohner und Wef-Teilnehmer das Gebiet ums Kon-

gresszentrum betreten.

(csr)

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