Gebüsst von der Stadt Essen - Wegen Corona-Verstössen – Embolo muss 8400 Euro Busse zahlen
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Gebüsst von der Stadt EssenWegen Corona-Verstössen – Embolo muss 8400 Euro Busse zahlen

Damit wird bestätigt, was lange nie offiziell war: Der Schweizer Nati-Star hat an einer illegalen Party teilgenommen.

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Wird von der Stadt Essen gebüsst: der Schweizer Nati-Star Breel Embolo.

Wird von der Stadt Essen gebüsst: der Schweizer Nati-Star Breel Embolo.

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Er hatte vor drei Monaten gegen Corona-Auflagen verstossen und an einer illegalen Party teilgenommen. 

Er hatte vor drei Monaten gegen Corona-Auflagen verstossen und an einer illegalen Party teilgenommen.

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Offziell bestätigt wurde das jedoch nie, auch wenn Borussia Mönchengladbach den Spieler auch gebüsst hatte.

Offziell bestätigt wurde das jedoch nie, auch wenn Borussia Mönchengladbach den Spieler auch gebüsst hatte.

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Darum gehts

  • Breel Embolo wird von der Stadt Essen gebüsst.

  • Dies, weil der Nati-Star vor 3 Monaten gegen Corona-Auflagen verstossen hat.

  • Er war zuvor schon von Borussia Mönchengladbach für sein Vergehen gebüsst worden.

Gegen den Schweizer Nati-Star Breel Embolo bei Borussia Mönchengladbach hat die Stadt Essen nach einer illegalen Party wegen Verstössen gegen Corona-Bestimmungen ein Busse in Höhe von 8400 Euro verhängt. «Der Bescheid umfasst insgesamt drei Verstösse, darunter die Teilnahme an einer Veranstaltung sowie der Verstoss gegen die Maskenpflicht», berichtete Stadtsprecherin Silke Lenz am Montag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Grund für die Höhe der Busse seien die «besonderen Einkommensverhältnisse». «Diese wurden berücksichtigt.» Der Bescheid sei inzwischen ergangen, die Einspruchsfrist sei verstrichen. «Einen Einspruch gab es nicht, daher ist der Bescheid bestandskräftig», so Lenz weiter. Über Bussgelder gegen andere Teilnehmer der Party wurde zunächst nichts bekannt.

Der inzwischen 24-jährige Angreifer soll nach früheren Angaben der Polizei vor knapp drei Monaten an der illegalen Party in einem Essener Restaurant teilgenommen haben. Von 23 Personen wurden damals die Personalien aufgenommen, darunter auch jene Embolos. Der Borussia-Profi wurde aber von der Polizei nicht im Lokal, sondern in einer angrenzenden Wohnung angetroffen. Er sei nebenan in der Wohnung gewesen, um Basketball zu schauen, hatte er angegeben und bestritten, mitgefeiert zu haben.

Bereits gut eine Woche nach dem Vorfall hatte Borussia Mönchengladbach Embolo zu einer «hohen Geldstrafe» verurteilt. In einer Vereinsmitteilung hatte Sportdirektor Max Eberl Embolo «unbedachtes und falsches Verhalten» vorgeworfen. Die Höhe der Vereinsstrafe wurde nicht bekannt.

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(dpa/erh)

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