Frauenfeld TG: Wegen dieser Hündin mussten Züge langsamer fahren
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Frauenfeld TGWegen dieser Hündin mussten Züge langsamer fahren

Hündin Lotta hat in der Umgebung Frauenfeld für ziemlich viel Aufsehen gesorgt. Drei Mal haben Polizisten erfolglos versucht, sie einzufangen.

von
Tabea Waser
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Hündin Lotta macht ihr eigenes Ding. 

Hündin Lotta macht ihr eigenes Ding.

Facebook Kapo TG
Da stört die Polizei nur. 

Da stört die Polizei nur.

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In der Umgebung Frauenfeld haben Polizisten drei Mal versucht, sie einzufangen. 

In der Umgebung Frauenfeld haben Polizisten drei Mal versucht, sie einzufangen.

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Darum gehts

  • Hündin Lotta schreibt auf der Facebook-Seite der Kapo TG, wie sie ohne ihr Herrchen unterwegs war.

  • Einfangen liess sie sich nicht so leicht.

  • Dafür hielt sie den Verkehr auf Trab.

  • Schliesslich wurde sie dann doch eingefangen.

  • Hund und Herrchen sind wieder vereint.

«Hallo meine pelzigen, vierbeinigen Freunde da draussen», beginnt am Sonntag ein Post auf der Facebook-Seite der Kantonspolizei Thurgau. Geschrieben hat ihn Hündin Lotta. Die Tiroler Bracke-Hündin beschreibt sich selbst als richtig schnell und ausdauernd. Kürzlich habe sie eineinhalb Tage ohne Herrchen verbracht und dabei so einiges erlebt.

«Die netten Menschen in Uniform haben drei Mal in der Umgebung Frauenfeld versucht mich zu kriegen. Natürlich kamen mir die Zweibeiner nicht hinterher», schreibt sie in ihrem Post. Sie sei sogar schuld daran, dass Züge langsamer fahren mussten und Autos anhalten mussten. Sonst wäre es womöglich zu einem Unfall gekommen.

Zuhause ist es am schönsten

Schliesslich sei sie von den Polizisten dann doch überlistet worden. Dies, indem einer der Polizisten bei der Tiermeldezentrale, STMZ, eine Fundmeldung erfasste und so an ihre Fahndungsdaten gelangte. «Als mein Chef dann kam und nach mir pfiff, sprang ich natürlich sofort zu ihm und dann ging es ab nach Hause, wo es doch am schönsten ist.»

Und am Schluss gibt es von Lotta gleich noch einen Tipp: «Falls ihr da draussen auch mal ausreisst, so sollen eure Besitzer zusätzlich die Kantonale Notrufzentrale (117) verständigen. Dann weiss die Polizei, wen sie anrufen soll, um euch abholen zu lassen.»

Du weisst von einem Tier in Not?

Hier findest du Hilfe:

Feuerwehr, Tel. 118 (Tierrettung)

Polizei, Tel. 117 (bei Wildtieren)

Tierrettungsdienst, Tel. 044 211 22 22

Schweizerische Tiermeldezentrale, wenn ein Tier entlaufen/zugelaufen ist

Stiftung für das Tier im Recht, für rechtliche Fragen

GTRD, Grosstier-Rettungsdienst, Tel. 079 700 70 70 (Notruf)

Schweizerische Vogelwarte Sempach, für Fragen zu Wildvögeln, Tel. 041 462 97 00

Tierquälerei:

Meldung beim kantonalen Veterinäramt oder beim Tierschutz Schweiz (anonym möglich)

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