Fussball: Wegen Frei verpasste Fink FCZ – YB
Aktualisiert

FussballWegen Frei verpasste Fink FCZ – YB

Ganz Basel wartet auf Alex Frei. Der neue FCB-Trainer Thorsten Fink verpasste wegen dem Nati-Captain sogar den Spitzenkampf zwischen Zürich und YB.

von
Peter Berger

«Ich hatte wichtige Termine betreffend Alex Frei», erklärte Thorsten Fink, warum er den Knüller im Letzigrund nicht vor Ort verfolgen konnte. «Persönlich habe ich mit Alex aber noch nicht gesprochen.» Für den Captain der Nationalmannschaft hat der neue FCB-Trainer aber nur lobende Worte: «Über seine Qualitäten müssen wir nicht reden. Er würde uns viele Tore garantieren.» Ob der Transfer klappt, will Fink nicht beurteilen. «Alex liess ja selber verlauten, dass er gerne zu uns kommen würde. Nur weiss ich nicht, ob es finan­ziell machbar ist. Aber wenn wir ihn kriegen können, nehmen wir ihn gerne.» Fink ist von Frei nicht nur sportlich überzeugt: «Er ist ein Spieler, der polarisiert und zusätzliche Zuschauer ins Stadion bringt.»

Nicht nur der Trainer würde den Natistürmer gerne beim FCB haben. «Alex ist ein Freund von mir. Ich hoffe, es klappt», sagt Marco Streller. Der Stürmer spielte mit Frei bereits als Junior beim FC Aesch zusammen. Nach dem Wiedersehen in der Nationalmannschaft würde sich für die beiden Baselbieter beim FCB ein Kreis schliessen. Auch Benjamin Huggel kennt Frei aus der Nati bestens. «Was ich nicht beeinflussen kann, will ich nicht kommentieren», sagt er zum bevorstehenden Deal. Aber jeder Fussballer habe gern Klassespieler im Team, fügt Huggel an.

Laut Vize-Präsident Bernhard Heusler versucht der FCB, die (finanziellen) Hindernisse beim Deal zu überwinden.

Deine Meinung