Aktualisiert 09.12.2008 13:11

GasanschlagWegen Liebeskummer Haus gesprengt - lebenslänglich

Ein 22-jähriger Mann ist in Deutschland zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Er hatte aus Liebeskummer einen Gasanschlag auf ein Wohnhaus verübt. Ein 45-jähriger Nachbar wurde dabei getötet, 15 weitere Personen zum Teil lebensgefährlich verletzt.

Die Richter am Landgericht Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen) sprachen den Mechaniker am Dienstag wegen Mordes durch Unterlassen schuldig. Dem Angeklagten sei klar gewesen, was passieren würde, hiess es in der Urteilsbegründung.

Der Mann hatte im März die Gasleitung in seiner Wohnung geöffnet und seelenruhig zugesehen, wie seine 17-jährige Freundin sich ahnungslos eine Zigarette anzündete. Sie hatte ihn verlassen wollen.

(sda)

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