Aktualisiert 28.07.2004 12:48

Wegen Stahlknappheit droht Stau

Weil weltweit Stahlknappheit herrscht, kann der Kanton Zürich die Massnahmen zur Verkehrslenkung im Raum Limmattal/Gubrist nicht sofort einführen. Diese sind nötig, weil ab 3. August am Baregg alle drei Tunnelröhren offen sind.

Nach der Eröffnung aller Röhren am Baregg drohen sich die Staus in Richtung Zürich vor den Gubrist zu verlagern, wie die Zürcher Baudirektion am Mittwoch in einer Mitteilung schreibt. Dieser Situation wollte das Amt rechtzeitig mit baulichen Massnahmen und Steuerungsinstrumenten entgegentreten.

Weil China aufgrund seines hohen Wirtschaftswachstums derzeit grosse Teile der Stahlproduktion aufkauft, herrscht weltweit Knappheit, wie es weiter heisst. Der Kanton Zürich braucht den Stahl für Ampeln, Fernsehkameras, Lärmschutzwände und Signale. Er hofft nun, die geplanten Massnamen Mitte September in Betrieb nehmen zu können.

Um die Autolenker über die Verkehrsituation am Gubrist zu informieren, ist ab dem 2. August die Website www.nordumfahrung.ch aufgeschaltet. Zudem liefert ein Voice Dienst unter der Telefonnummer 0900 400 500 (Stichwort «Gubrist») aktuelle Verkehrsmeldungen.

(sda)

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