Wegen Tattoos: Prince verklagt seine eigenen Fans
Aktualisiert

Wegen Tattoos: Prince verklagt seine eigenen Fans

Ein Star im «Klagrausch»: Nachdem
Prince bereits YouTube, Ebay und
The Pirate Bay verklagt hat, trifft es nun die Betreiber von Fansites.

Vor kurzem liess Prince Unterlassungserklärungen an drei Fansites verschicken, in denen verlangt wurde, dass Bilder, Songtexte und Album-Cover des Musikers umgehend aus den Online-Communitys entfernt werden müssen. Die Inhalte verstiessen gegen Copyright-Gesetze, argumentierten die Anwälte des Musikers.

Als Antwort schlossen sich nun die grössten Fanportale, Housequake.com, Princefams.com und Prince.org zur Prince Fans United zusammen und veröffentlichten ein Manifest mit dem Hinweis, dass sie ihre Meinungsfreiheit zur Not auch vor Gericht verteidigen würden.

«Wir glauben, dass Prince kritische Kommentare über seine Person unterbinden will, und sehen darin einen Angriff auf die Redefreiheit», heisst es auf Prince Fans United. Man sei entsetzt, dass sogar gegen Online-Fotos von Prince-Tattoos vorgegangen werde, die sich Fans hatten stechen lassen.

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