Vogelgrippe in Grossbritannien – keine Eier im Supermarkt

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Leere RegaleWegen Vogelgrippe rationiert Grossbritannien Eier – auch Schweiz reagiert

Supermärkte rationieren den Verkauf von Eiern: Der Supermarkt Tesco erlaubt nur noch drei Packungen je Kunde. Die Schweiz erlässt Schutzmassnahmen.

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dpa/jd

Leeres Eierregal in einem Lidl in London: Wegen der Vogelgrippe wurden in Grossbritannien über 750’000 Hühner gekeult.

20min/mk


Seite Anfang Oktober wurden in Grossbritannien mehr als 750’000 Hühner gekeult. Das teilt der Verband British Free Range Egg Producers Association (BFREPA) mit. So soll die Ausbreitung der Vogelgrippe gebremst werden. 

Zudem stiegen die Produktionskosten. Die Futterkosten für Hühner sind seit dem Beginn des russischen Kriegs gegen die Ukraine um 50 Prozent gestiegen. Die Energiekosten stiegen um 40 Prozent.
Supermärkte rationieren nun den Verkauf von Eiern: Die Supermarktkette Tesco erlaubt nur noch drei Packungen je Kunde. Zuvor hatten bereits Asda und Lidl ähnliche Beschränkungen erlassen.

Auch die Schweiz ist von der Seuche betroffen

In geringerem Ausmass ist auch die Schweiz von der Vogelgrippe betroffen. Im Kanton Zürich ist die Krankheit in einer privaten Tierhaltung ausgebrochen. Am Donnerstag ordnete deshalb das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV Schutzmassnahmen an. Sie gelten schweizweit ab 28. November.

Laut dem BLV tritt das Vogelgrippe-Virus in weiten Teilen Europas seit einiger Zeit vermehrt auf. Damit steigt das Risiko, dass Wildvögel die Seuche in die Schweiz bringen.

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