Wegweisende Siege für Davos und Lugano
Aktualisiert

Wegweisende Siege für Davos und Lugano

Der HC Lugano setzte seine Siegesserie gegen Rapperswil- Jona fort. Die Tessiner gewannen den Strichkampf in der 41. Runde 4:3 und sind auf Kosten der punktgleichen Lakers wieder über dem Strich klassiert. Immer tiefer fallen auch die SCL Tigers.

Die Emmentaler vermochten ihre Negativserie von nun sechs Niederlagen in Folge gegen Zug (4:6) nicht zu stoppen und sind nun mit einem Punkt Rückstand auf Lugano auf Platz 10 klassiert. Zu wichtigen Punkten im Kampf um einen Playoff-Platz kamen auch der HC Davos (9:0 gegen Basel) und eher unerwartet Fribourg (3:2 n.V gegen Genf-Servette). Zug überholte Servette in der Rangliste und ist neu Zweiter.

Eine möglicherweise entscheidende Niederlage zehn Partien vor Schluss kassierte Ambri-Piotta. Die Tessiner verloren gegen die Kloten Flyers 3:5 und weisen nun bereits zehn Punkte Rückstand auf den Strich auf.

Eine verrückte Partie sahen die Zuschauer in Bern. Der Leader lag gegen die ZSC Lions nach zwei Dritteln 0:3 im Rückstand und siegte am Schluss doch 5:4. Innerhalb von 5:17 Minuten (!) schossen die Berner gegen bemitleidenswerte Zürcher fünf Treffer.

Berner Comeback und Zürcher Einbruch

Die Saison-Minusrekord-Kulisse von 14 531 Zuschauern in der Berner PostFinance-Arena erlebte ein verrücktes Eishockey-Spiel: Der SCB drehte gegen die ZSC Lions einen 0:3-Rückstand innerhalb von 5:17 Minuten in eine 5:3-Führung und siegte letztlich 5:4.

Nach zwei Dritteln führte der ZSC nach Treffern von Ryan Gardner, Alexej Krutow und wieder Gardner verdient 3:0 und schien einem sicheren Sieg entgegen zu steuern. Doch Berns Trainer John van Boxmeer griff wie bereits eine Woche zuvor beim 5:4 n.P. in Langnau in die Trickkiste. Er ersetzte für das letzte Drittel Torhüter Marco Bührer durch Jonas Müller; die Massnahme zahlte sich erneut aus.

Die Berner reagierten auf die zuvor schwache Vorstellung mit einem «Feuerwerk»: Innerhalb von nur 55 Sekunden glichen sie durch Philippe Rytz, Sébastien Bordeleau und Patrik Bärtschi aus und nach genau 47 Minuten stand es nach einem Doppelschlag von Bordeleau und Christian Berglund 5:3. So schnell hintereinander hatte in dieser Saison noch kein Team drei respektive fünf Tore erzielt.

So eindrücklich der SCB in den ersten Minuten des Schlussabschnitts zurückkehrte, so war der Einbruch der ZSC Lions. Die Zürcher, die den dritten Sieg in dieser Saison in Bern verpassten, liessen sich von der Angriffsmaschinerie des Leaders völlig erdrücken. Der Anschlusstreffer in der 52. Minute durch Adrian Wichser vermochte am aus Zürcher Sicht harten Verdikt nichts mehr zu ändern.

Lakers abgetaucht

Augerechnet im «Strich-Duell» mit Lugano verspielte Rapperswil-Jona zweimal einen Vorteil und bezog gegen die Tessiner eine womöglich entscheidende 3:4-Heimniederlage.

John Slettvolls Comeback im Schweizer Eishockey nimmt mehr und mehr magische Züge an. Der Meistercoach der späten Achtzigerjahre hat den «Patienten» Lugano quasi über Nacht reanimiert. Seit der Schwede beim tief gestürzten Renommier-Klub die Zügel in der Hand hält, reiht der HCL einen Sieg an den nächsten; bei vier Erfolgen in Serie ist Lugano mittlerweile angelangt.

Im Lido verlief nur die Startphase wie ein Rapperswiler Wunschprogramm. Nach 28 Sekunden jubelten die über 5000 Supporter der St. Galler ein erstes Mal. In der 9. Minute erhöhte Stacy Roest auf 2:0. Lugano wankte, stürzte aber nicht. Im Gegenteil: Landon Wilson und Julien Vauclair erzwangen den Ausgleich. Und selbst vom zweiten Tor Roests liessen sich die Bianconeri nicht lange beeindrucken. Mit einer Doublette inszenierten Captain Sandy Jeannin und der schwedische NLA-Rückkehrer Jonas Höglund die endgültige Trendwende zu Gunsten der Gäste.

Den Rückschlag im Kampf um einen Playoff-Platz haben sich die Lakers aber in erster Linie selber zuzuschreiben. Nach der 3:2- Führung stellten sie ihre Offensiv-Produktion praktisch ein. 2:16 Schüsse - das statistische Dokument des zweiten Drittels war aus der Optik der Einheimischen eine Bankrotterklärung. Lugano, defensiv gewiss nicht unverwundbar, kam die unerklärlich passive Haltung der Rapperswiler zupass.

Eine Bündner Gala im richtigen Moment

Kompromisslos und effizient wie in meisterlichen Zeiten stellte der HC Davos den Tabellenletzten Basel von Beginn weg vor unlösbare Probleme. 9:0 deklassierte der Meister den inferioren Gastgeber. Das Debakel der Einheimischen stand schon nach dem Startdrittel und vier Gegentoren fest.

Als Brett Hauer in der 5. Minute zur Notbremse griff und Michel Riesen den Penalty souverän verwertete, erlitt der lokale EHC einen kollektiven Zusammenbruch. Davos beschleunigte das Tempo ohne Rücksicht auf Basler Verluste. Reto von Arx, Sven Helfenstein mit einer Solo-Einlage und der Finne Janne Niinimaa beseitigten mit vier Treffern sämtliche Fragezeichen vorzeitig. Nur während den zweiten 20 Minuten verschonte der Champion die Bebbi, im letzten Abschnitt setzte er seine Gala bis zum höchsten Saisonsieg fort.

Neun der letzten zehn Spiele - inklusive Spenglercup und Europacup - hatte der HCD vor dem Gastspiel in Basel verloren. Im Boulevard stand sogar Arno Del Curto (voreilig) zur öffentlichen Debatte - bei der Führung des Titelhalters selbstredend nicht. Der Schweizer Coach des Jahres, nach Bündner Ermessen «unentlassbar», sandte der Kritikerfront ein Signal alter Stärke. Mit dem HCD in personell nun fraglos besserer Verfassung ist wieder eher über als unter der Trennlinie zu rechnen.

Ambri gegen Angstgegner chancenlos

Ambri-Piottas Chancen auf eine Playoff-Qualifikation sind nach der dritten Niederlage in Serie auf ein Minimum gesunken. Drei Abwehrfehler im Startdrittel leiteten die 3:5-Niederlage gegen die Kloten Flyers ein.

Die zum fünften Mal in Serie siegreichen Kloten Flyers bestätigten damit ihren Ruf als Angstgegner von Ambri-Piotta. Die Zürcher Unterländer haben nun zehn der letzten elf Spiele gegen die Leventiner zu ihren Gunsten entschieden.

Alle fünf Treffer für die Flyers erzielten Schweizer Spieler; zweifacher Torschütze war dabei der in den letzten Spielen so formstark auftretende Captain Romano Lemm, der mit dem 4:1 kurz nach Spielmitte die Entscheidung einleitete. Erst nach Lemms Treffer zum 5:1 im Schlussdrittel zeigte Ambri nochmals eine kurze Reaktion und verkürzte durch zwei Überzahltreffer.

Ambris 1:0-Führung durch Erik Westrum in der 4. Minute hatte nur gerade 56 Sekunden Bestand. Ambris Elan wurde dadurch sichtbar ausgebremst. Kloten profitierte beim schnellen Ausgleich von einem Fehlpass von Ambris Verteidiger-Routinier Nicola Celio, der als letzter Mann mit einem Querpass den Klotener Konterstoss ermöglichte.

Beim zweiten Gegentreffer durch den früheren Ambri-Stürmer Michael Liniger fälschte Ambri-Verteidiger Marc Gautschi einen harmlosen Schuss ab, sodass Ambri-Keeper Thomas Bäumle zu einem unnötigen Abpraller gezwungen wurde. Bäumle selbst machte dann beim dritten Gegentreffer durch Damien Brunner kurz vor Ende des Startdrittels in Unterzahl eine schlechte Figur.

Freiburger Sieg nach 0:2-Rückstand

Ein kämpferisch starkes Fribourg-Gottéron gewann in Genf gegen Servette nach einem 0:2-Rückstand 3:2 nach Verlängerung. PostFinance-Topskorer Julien Sprunger erzielte den umstrittenen Siegtreffer in der 61. Minute mittels Penalty.

Sprunger schoss Genfs Goalie Gianluca Mona an, so dass der Puck während einem Augenblick auf der Linie «kleben» blieb, bevor ihn Mona mit den Beinschonern doch noch ins Tor bugsierte. Die Genfer Proteste, dass die Partie bereits hätte unterbrochen werden müssen, nützten nichts.

Zum Freiburger Matchwinner avancierte zuvor aber Gil Montandon (42). Der dienstälteste NLA-Spieler schoss beide Treffer für Fribourg und sorgte damit dafür, dass sein Team wieder in die Partie zurückkehrte. Servette war im ersten Drittel durch Jan Cadieux und Serge Aubin standesgemäss 2:0 in Führung gegangen. Doch die formstarken Freiburger, die zum vierten Mal in Serie gewannen, gaben nicht auf und sicherten sich den Zusatzpunkt letztlich verdient.

Einen Rückschlag für Gottéron gab es dennoch: Goalie Sébastien Caron verletzte sich in der 55. Minute am Rücken. Er spielte die Partie zwar zu Ende, konnte aber danach kaum mehr gehen. Ob und wie lange der kanadische Rückhalt aber ausfällt, ist noch unklar.

Langnaus verpasste Chance

Die SCL Tigers geraten im Kampf um einen Playoff-Platz immer stärker unter Druck. die Emmentaler verloren gegen ein ebenfalls nicht überzeugendes Zug zum sechsten Mal in Folge (4:6) und rutschten in der Tabelle auf Platz 10 ab.

In einem abwechslungsreichen, aber wenig berauschenden Spiel verpassten die Langnauer eine grosse Chance auf drei wichtige Punkte. Sie zeigten zwar kämpferisch eine Reaktion auf die 0:4- Schlappe in Freiburg, machten aber zu wenig aus ihren zahlreichen Chancen. Die Unbeschwertheit, welche die «Tiger» Anfang Saison und vor allem zu Hause auszeichnete, ging zuletzt verloren. Sie glichen zwar durch Doppeltorschütze Claudio Moggi (8.) und Simon Lüthi (17.) zweimal einen Rückstand aus und gingen kurz vor dem Ende des ersten Drittels durch Sandro Moggi gar 3:2 in Führung. Sie verpassten es aber nachzudoppeln und konnten die Negativserie in der Ilfishalle von nun sechs Niederlagen nicht zu vermeiden.

Zug beschränkte sich auf das Minimum. Die effizienteren Innerschweizer drehten die Partie im Mittelabschnitt. Fabian Schnyder (23.) und Paul Di Pietro (40.) schossen den EVZ, der zum vierten Mal in Folge gewann, letztlich vorentscheidend 5:3 in Führung.

National League A, 41. Runde

Lakers - Lugano 3:4 (2:1,1:3,0:0)

Diners-Club-Arena. - 5157 Zuschauer. - SR Reiber, Simmen/Sommer.

Tore: 1. (0:28) Czerkawski (Kamber) 1:0. 9. Roest (Geyer, Guyaz/Ausschluss Wirz) 2:0. 15. Wilson (Murray, Helbling) 2:1. 23. Julien Vauclair (Tremblay/Ausschluss Bütler) 2:2. 29. Roest (Nordgren) 3:2. 33. Jeannin (Ausschluss Schrepfer) 3:3. 35. Höglund (Hänni) 3:4.

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Rapperswil- Jona, 2mal 2 plus 10 Minuten (Wilson) gegen Lugano.

PostFinance-Topskorer: Czerkawski; Jeannin.

Rapperswil-Jona: Streit; Koivisto, Fischer; Guyaz, Geyer; Schefer, Voisard; Berger; Czerkawski, Kamber, Bütler; Nordgren, Roest, Sirén; Steiner, Burkhalter, Schrepfer; Gmür, Hürlimann, Micheli.

Lugano: Aebischer; Tremblay, Julien Vauclair; Helbling, Hirschi; Hänni, Cantoni; Höglund, Murray, Wilson; Näser, Jeannin, Paterlini; Tristan Vauclair, Conne, Sannitz; Wirz, Romy, Knoepfli.

Bemerkungen: Rapperswil-Jona ohne Friedli, Reuille (beide verletzt), Lugano ohne Carter (verletzt). 15. Lattenschuss von Wilson. 27. Pfostenschuss von Steiner. 58. Timeout von Rapperswil- Jona, ab 59:06 ohne Goalie.

Bern - ZSC Lions 5:4 (0:2, 0:1, 5:1)

PostFinance-Arena. - 14 531 Zuschauer (Saison-Minusrekord). - SR Kunz, Mauron/Rebillard.

Tore: 10. Gardner (Sejna) 0:1. 15. Krutow (Lachmatow) 0:2. 39. Gardner (Sejna, Adrian Wichser) 0:3. 42. (41:43) Rytz (Bordeleau/Ausschlüsse Berglund; Seger) 1:3. 42. (41:49) Bordeleau (Rüthemann/Ausschlüsse Berglund; Seger) 2:3. 43. (42:38) Patrik Bärtschi (Rüthemann/Ausschluss Seger) 3:3. 47. (46:44) Bordeleau (Gamache) 4:3. 48. (47:00) Berglund (Raffainer, Rüthemann) 5:3. 52. Wichser (Bastl) 5:4.

Strafen: 8mal 2 Minuten gegen Bern; 5mal 2 Minuten gegen ZSC Lions.

PostFinance-Topskorer: Berglund; Adrian Wichser.

Bern: Bührer (41. Müller); Jobin, Steinegger; Beat Gerber, Kobach; Dempsey, Leuenberger; Rytz; Patrik Bärtschi, Bordeleau, Gamache; Raffainer, Berglund, Rüthemann; Pascal Berger, Ziegler, Reichert; Alain Berger, Châtelain, Froidevaux.

ZSC Lions: Sulander; Blindenbacher, Suchy; Seger, Forster; Daniel Schnyder, Stoffel; Gardner, Adrian Wichser, Sejna; Alston, Pittis, Monnet; Krutow, Gloor, Lachmatow; Bastl, Grauwiler, Aurelio Lemm.

Bemerkungen: Bern ohne Dubé, Daniel Meier, Philippe Furrer, Josi, (alle verletzt), Abid und Mowers (überzählige Ausländer); ZSC Lions ohne Kim Lindemann, Murovic, Flüeler, Cadonau, Martin Wichser (alle verletzt) und Pavlikovsky (überzähliger Ausländer). NLA-Debüt von Alain Berger (17). 600. NLA-Spiel von Seger. Timeout ZSC Lions (42:38). ZSC Lions ab 59:15 ohne Torhüter.

Ambri-Piotta - Kloten Flyers 3:5 (1:3, 0:1, 2:1)

Valascia. - 2541 Zuschauer. - SR Stricker, Wehrli/Wirth.

Tore: 4. Westrum (Sonnenberg, Corsin Camichel/Ausschluss Kellenberger) 1:0. 5. Brunner (Bühler) 1:1. 11. Liniger (Stancescu, Wick) 1:2. 19. von Gunten (Rothen, Rintanen/Ausschluss Siritsa) 1:3. 33. Romano Lemm (Rothen) 1:4. 43. Romano Lemm (Rothen, Rintanen) 1:5. 45. Du Bois (Kutlak/Ausschluss Müller) 2:5. 48. Stirnimann (Sonnenberg/Ausschluss Hamr, Demuth, Duca) 3:5.

Strafen: 3mal 2 plus 10 Minuten (Westrum) gegen Ambri-Piotta, 7mal 2 plus 10 Minuten (Wick) gegen Kloten.

PostFinance-Topskorer: Westrum; Rintanen.

Ambri: Bäumle; Du Bois, Gautschi; Kutlak, Nicola Celio; Naumenko, Tallarini; Mattioli; Sonnenberg, Westrum, Corsin Camichel; Duca, Stirnimann, Demuth; Christen, Schönenberger, Bianchi; Imperatori, Siritsa, Schena.

Kloten: Rüeger; von Gunten, Hamr; Alavaara, Grossmann; Rullier, Welti; Müller, Fabian Stephan; Rothen, Romano Lemm, Rintanen; Brunner, Jenni, Bühler; Stancescu, Liniger, Wick; Bodenmann, Kellenberger, Suri.

Bemerkungen: Ambri ohne Domenichelli (verletzt/Saisonende), Zanetti, Pont (beide verletzt) sowie Sciaroni (krank), Kloten ohne Schulthess, Lindemann, Hofer und Guignard (alle verletzt).

SCL Tigers - Zug 4:6 (3:2, 0:2, 1:2)

Ilfis. - 4459 Zuschauer. - SR Eichmann, Dumoulin/Fluri.

Tore: 2. Christen (Meier, Oppliger) 0:1. 8. Claudio Moggi (Fabian Sutter) 1:1. 14. Meier 1:2. 17. Lüthi (Fabian Sutter/Ausschluss Di Pietro) 2:2. 20. (19:20) Sandro Moggi (Claudio Moggi, Murphy) 3:2. 23. Fabian Schnyder (Patrick Sutter) 3:3. 40. (39:38) Di Pietro (McTavish, Björn Christen/Ausschluss Murphy) 3:4. 53. (52:18) Patrick Fischer 3:5. 54. (53:03) Claudio Moggi (Sandro Moggi) 4:5. 60. (59:31) Trevor Meier (Oppliger) 4:6 (ins leere Tor).

Strafen: je 3mal 2 Minuten. - PostFinance-Topskorer: Holden; McTavish.

SCL Tigers: Flückiger; Murphy, Blum; Lüthi, Bayer; Aegerter, Christian Moser; Stettler; Debrunner, Zeiter, Varada; Setzinger, Holden, Neff; Sandro Moggi, Fabian Sutter, Claudio Moggi; Stephan Moser, Adrian Gerber, Bieber; Simon Moser.

Zug: Weibel; Back, Diaz; Patrick Sutter, Kress; Dominic Meier, Richter; Maurer; McTavish, Duri Camichel, Patrick Fischer; Björn Christen, Oppliger, Trevor Meier; Fabian Schnyder, Green, Casutt; Ronald Petrovicky, Di Pietro, Steinmann.

Bemerkungen: SCL Tigers ohne Toms, Joggi (beide verletzt), Balerna und Duda (beide überzählig); Zug ohne Walser (krank) und erstmals mit Ronald Petrovicky. NLA-Debüt von Simon Moser (18). Timeout SCL Tigers (57:59). SCL Tigers von 58:14 bis 58:24 und von 58:50 bis 59:31 ohne Torhüter.

Basel - Davos 0:9 (0:4, 0:1, 0:4)

St.-Jakob-Halle. - 2215 Zuschauer. - SR Mandioni, Arm/Küng.

Tore: 5. Riesen (Penalty) 0:1. 8. Reto von Arx (Riesen, Daigle) 0:2. 12. Helfenstein 0:3. 20. (19:42) Niinimaa (Reto von Arx/Ausschluss Hauer) 0:4. 30. Daigle 0:5. 44. Riesen (Daigle/Ausschluss Nüssli) 0:6. 45. Helfenstein (Guggisberg, Müller) 0:7. 51. Bürgler (Blatter, Ambühl) 0:8. 59. Bürgler (Blatter, Ambühl/Ausschluss Zanatta) 0:9.

Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Basel, 9mal 2 Minuten gegen Davos.

PostFinance-Topskorer: Papineau; Reto von Arx.

Basel: Schürch (21. Züger); Hauer, Stalder; Studer, Gerber; Hudec, Randegger; Zanatta, Fuchs; Spiridonow, Papineau, Tschannen; Della Rossa, Camenzind, Nüssli; Rieder, Tschuor, Schnyder; Rubin, Walker, Collenberg.

Davos: Genoni; Gianola, Niinimaa; Jan von Arx, Furrer; Winkler, Blatter; Bürgler, Müller; Riesen, Reto von Arx; Daigle; Guggisberg, Marha, Helfenstein; Marc Wieser, Taticek, Dino Wieser; Ambühl, Crameri, Leblanc.

Bemerkungen: Basel ohne Plavsic, Bundi, Voegele, Sarault, Wüthrich (alle verletzt), Horak (krank), HCD ohne Rizzi (verletzt), Stoop (krank), Maneluk (überzähliger Ausländer). 12. Timeout Basel.

Genf-Servette - Fribourg 2:3 (2:0, 0:1, 0:1, 0:1) n.V.

Les Vernets. - 5854 Zuschauer. - SR Kurmann, Bürgi/Marti.

Tore: 18. Cadieux (Deruns, Trachsler) 1:0. 20. (19:16) Aubin (Law, Kolnik/Ausschluss Rizzello) 2:0. 39. Montandon (Laaksonen, Mäkiaho) 2:1. 57. Montandon (Heins, Birbaum/Ausschluss Law) 2:2. 61. (60:56) Sprunger 2:3 (Penalty).

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Genf- Servette; 7mal 2 Minuten gegen Fribourg.

PostFinance-Topskorer: Kolnik; Sprunger.

Genf-Servette: Mona; Mercier, Bezina; Gobbi, Keller; Höhener, Breitbach; Schilt, Julien Bonnet; Law, Aubin, Conz; Fedulow, Vigier, Kolnik; Cadieux, Trachsler, Deruns; Rivera, Augsburger, Jérôme Bonnet.

Fribourg: Caron; Heins, Birbaum; Ngoy, Snell; Marc Abplanalp, Reist; Marquis; Neuenschwander, Rizzello, Botter; Sprunger, Bykow, Benny Plüss; Mäkiaho, Montandon, Laaksonen; Lauper, Bielmann, Genazzi.

Bemerkungen: Genf-Servette ohne Savary (verletzt) und Meunier (überzähliger Ausländer); Fribourg ohne Geoffrey Vauclair, Seydoux, Deny Bärtschi, Chouinard (alle verletzt) und erstmals mit Mäkiaho.- Tor von Vigier aberkannt (2.). Pfostenschuss Mercier (5.). Timeout Fribourg (36.).

Live-Ticker

60. Das Spiel ist aus. Lugano holt einen weiteren wichtigen Sieg und drei Punkte. Die Lakers verlieren das zweite Spiel in Serie, währenddessen Lugano unter John Slettvoll wieder zurück zum Erfolg findet.

58. Time Out der Lakers. Helbling muss auf die Strafbank, Chance für die Lakers, den Ausgleich doch noch zu erzielen.

55. Die Minuten zerinnen für die Lakers, die jedoch kaum mehr am Bollwerk Lugano vorbeikommen.

50. Noch bleiben den Lakers zehn Minuten. Bisher noch keine Strafe im Schlussabschnitt.

46. Pfostenschuss von Wilson, das wäre beinahe der wohl vorzeitig Knockout für die Lakers gewesen.

46. Beide Teams gehen volles Tempo, die Lakers drücken auf den Ausgleich, Lugano bereit für den entscheidenden Konter.

42. Tor für Lugano, das aber von Schiri Brent Reiber wegen Hohen Stocks zurecht annuliert wird.

41. Das Schlussdrittel hat soeben begonnen. Können die Lakers nochmal zurückschlagen oder geben die Luganesi die erstmalige Führung nicht mehr aus den Händen?

40. Pause. Das 2. Drittel ist beendet, Lugano wendet die Partie mit drei Toren im Mittelabschnitt und führt mit 4:3.

35. Tor für Lugano! Neuverpflichtung Höglund erwischt Streit mit einem Buebetrickli zur 4:3 Führung für die Luganesi. Was für ein Einstand des Neuen bei den Bianconeri!

33. Tor für Lugano! Jeannin trifft, wenn auch etwas glücklich, zum 3:3. Koivisto war der Pechvogel, der den Puck unglücklich für die Lakers ins eigene Tor lenkte.

32. Jetzt muss auch ein Rappi-Spieler auf die Strafbank, nun Lugano mit einem Spieler mehr auf dem Eis.

31. Strafe gegen Lugano. Wilson muss wegen Unsportlichkeit in die Kühlbox - Powerplay für die Lakers.

29. Tor für die Lakers! Nordgren lanciert Roest, der Aebischer mit einem Hocheckschuss keine Chance lässt.

23. Tor für Lugano! Julien Vauclair trifft aus dem Slot heraus zum 2:2. Damit sind die Luganesi zurück im Spiel und die Lakers wieder komplett.

21. Start zum Mitteldrittel. Lugano während 3 Minuten in Überzahl.

20. Pause in Rapperswil. Die Lakers begannen stark und gingen verdient mit 2:0 in Führung, Lugano kam dank Wilsons Anschlusstor aber wieder zurück ins Spiel.

20. Strafe noch gegen die Lakers, Bütler kassiert 2x2 Mintuen, Lugano damit zum Start des Mitteldrittels in Überzahl.

19. Die letzen 2 Minuten des Startdrittels laufen, beide Teams scheinen mit dem Resultat in die Pausenkabinen zu wollen.

15. Tor für Lugano. Wilson bringt die Bianconeri wieder zurück ins Spiel. Da kann auch Nothelfer Slettvoll an der Bande aufatmen.

12. Die Lakers wieder komplett, das erste Powerplay der Luganesi war nicht gerade überwältigend.

10. Strafe gegen die Lakers angezeigt. Czerkawski wegen Hakens für 2 Minuten draussen.

9. Tor für die Lakers! Roest hämmert das Ding aus spitzem Winkel zwischen Aebischer und Pfosten ins Netz zur vielumjubelten 2:0 Führung für die Lakers.

7. Strafe gegen Lugano. Wirz wegen Beinstellens in die Kühlbox.

5. Lugano hat sich nach dem Gegentor wieder aufgefangen und erkämpft sich mehr Scheibenbesitz.

3. Was für ein Blitzstart der Lakers, die Lugano und John Slettvoll den Tarif gleich früh bekannt geben.

1. Tor für Rappi! Kaum hat das Spiel begonnen, muss Lugano-Goalie Aebischer bereis den Puck aus dem Netz holen. Cerkawski bezwingt Aebischer und schliesst eine gelungene Kombination perfekt ab.

1. Anpfiff im Lido.

20minuten.ch berichtet ab 19.45 Uhr live von der Partie Rapperswil-Jona Lakers - Lugano.

Nationalliga A. Skorerliste:

1. Josh Holden (SCL Tigers) 55 Punkte (20 Tore/35 Assists). 2. Juraj Kolnik (Genf-Servette) 54 (18/36). 3. Serge Aubin (Genf-Servette) 52 (23/29). 4. Erik Westrum (Ambri-Piotta) 51 (22/29). 5. Kimmo Rintanen (Kloten) 49 (24/25). 6. Jeff Toms (SCL Tigers) 47 (14/33). 7. Dale McTavish (Zug) 46 (27/19). 8. Duri Camichel (Zug) 46 (14/32). 9. Sébastien Bordeleau (Bern) 45 (20/25). 10. Christian Dubé (Bern) 44 (7/37).

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