Aktualisiert

HängebrückenWeiche Knie hart am Abgrund

Auf der Suche nach einem Spaziergang mit Kribbelfaktor? Wir haben fünf auf Lager – vom Berner Oberland bis ins Tessin.

von
sei
1 / 12
Europabrücke, Zermatt: Gesamtlänge: 494 Meter, Höhe: 85 Meter, Eröffnung: 2017. Bis heute gilt die Hängebrücke zwischen Zermatt und Grächen als längste Fussgänger-Hängebrücke der Welt. Am höchsten Punkt befinden sich die Wanderer 85 Meter über dem Boden. In Adelboden wären es 365 Meter, werden die Pläne Realität.

Europabrücke, Zermatt: Gesamtlänge: 494 Meter, Höhe: 85 Meter, Eröffnung: 2017. Bis heute gilt die Hängebrücke zwischen Zermatt und Grächen als längste Fussgänger-Hängebrücke der Welt. Am höchsten Punkt befinden sich die Wanderer 85 Meter über dem Boden. In Adelboden wären es 365 Meter, werden die Pläne Realität.

Valentin Flauraud
Triftbrücke, Gadmen (BE): Gesamtlänge: 170 Meter, Höhe: 100 Meter, Gehbreite: 80 Zentimeter, Eröffnung: 2009. Früher konnte man die auf 2520 Metern über Meer liegende Trifthütte über die Gletscherzunge erreichen. Doch diese ist geschmolzen. Heute ist die Hütte mittels Brücke erreichbar.

Triftbrücke, Gadmen (BE): Gesamtlänge: 170 Meter, Höhe: 100 Meter, Gehbreite: 80 Zentimeter, Eröffnung: 2009. Früher konnte man die auf 2520 Metern über Meer liegende Trifthütte über die Gletscherzunge erreichen. Doch diese ist geschmolzen. Heute ist die Hütte mittels Brücke erreichbar.

M. Häfliger
Wandervorschlag: Ab der Bergstation Underi Trift (1357 m) führt ein relativ steiler Weg in rund zwei Stunden zur Triftbrücke (1716 m). Der 30-minütige Aufstieg zur Windegghütte (1886 m) kann entweder über den «Ketteliweg» oder den etwas gemütlicheren Familienweg begangen werden. Von dort führt ein direkter Abstieg zurück zur Bergstation der Triftbahn.

Wandervorschlag: Ab der Bergstation Underi Trift (1357 m) führt ein relativ steiler Weg in rund zwei Stunden zur Triftbrücke (1716 m). Der 30-minütige Aufstieg zur Windegghütte (1886 m) kann entweder über den «Ketteliweg» oder den etwas gemütlicheren Familienweg begangen werden. Von dort führt ein direkter Abstieg zurück zur Bergstation der Triftbahn.

M. Häfliger

Sie führen über tiefe Schluchten mit reissenden Flüssen und verbinden schroffe Felsgrate mitten im Hochgebirge: Hängebrücken. Einige erleichterten Bauern schon früher den Aufstieg zur Alp, andere verkürzen heute Bergsteigern den Weg oder dienen als schwindelerregende Touristenattraktionen.

Brücken in Privatbesitz

Neben hochmodernen Skywalks und Aussichtsplattformen finden sich in der Schweiz auch bodenständigere Exemplare in Privatbesitz. Mit informativen Kurztexten werden die architektonischen Wunderwerke im «Hängebrücken-Führer» (s. Box) vorgestellt.

Auch wenn die Wetteraussichten für Pfingsten alles andere als rosig sind, bleiben die Brücken einen Ausflug wert. Gegen Ende des langen Wochenendes dürfte sich sogar die Sonne wieder zeigen. Und wie sagt man so schön: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. In der Bildstrecke sehen Sie deshalb fünf Beispiele inklusive Kurzbeschreibung und Wandervorschlag.

Hängebrücken-Führer

Auf 384 Seiten werden 37 abenteuerliche Wanderungen in schwindelerregender Höhe vorgestellt. Für 39.90 Franken im Werd Verlag.

Mehr zum Thema Sommer finden Sie unter www.so-geht-sommer.ch

Deine Meinung