Happening in der City: Weihnachten ist über Zürich hereingebrochen

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Happening in der CityWeihnachten ist über Zürich hereingebrochen

Lucy angeknipst, Wienachtsdorf eröffnet: Am wohl letzten warmen Herbstabend ist die Zürcher City plötzlich weihnächtlich geworden – und zwar richtig.

von
rom

Mit Spannung wird das neue Wienachtsdorf auf dem Zürcher Sechseläutenplatz seit Tagen erwartet. Am Donnerstagabend war es so weit – Stadtpräsidentin Corine Mauch höchstpersönlich eröffnete die neuste Advents-Attraktion der Stadt.

Stolz auf «ihr Baby» sind nicht zuletzt die beiden Organisatorinnen: «Wir wollten einen Weihnachtsmarkt, der züri-like ist, der mehr bietet, als man hier bislang gekannt hat – und das ist uns glaube ich ganz gut gelungen», sagt Katja Weber. Laut ihrer Geschäftspartnerin Vania Kukleta sind in den letzten Tagen permanent Leute auf das Areal gekommen: «Alle sagten, es sehe super aus, sie würden sich wahnsinnig freuen.» Das tue gut, steigere aber auch die Erwartungshaltung.

Nun, wer vorbeischaut, wird nicht enttäuscht. In manchen Hütten wird natürlich wie gewohnt Glühwein ausgeschenkt und im Hintergrund läuft poppiger Weihnachtssound. Ansonsten aber ist vieles anders als auf herkömmlichen Märkten: Im Angebot sind auch Spezialitäten wie etwa ein Luma-Burger und das riesige Fondue-Chalet verfügt ein gemütliches Cheminéezimmer – man wähnt sich fast in den Bergen. Offen ist das Wienachtsdorf täglich ab 11 Uhr bis zum 24. Dezember.

Bewegte Weihnachtsbilder an UBS-Fassade

Weihnachtsstimmung herrschte am Donnerstagabend aber nicht nur rund ums Bellevue. In der ganzen City ging es richtig los: Auf dem Paradeplatz präsentierte die UBS erstmals ihre neue Fassadenprojektion, begleitet von Musik. Seh- und hörbar ist diese bis Weihnachten zu jeder halben Stunde von 18 bis 20 Uhr.

So sieht die Fassadenprojektion an der UBS aus

Zudem leuchtet auch eine alte Bekannte in der Bahnhofstrasse wieder: Lucy. Tausende wohnten um 18 Uhr dem alljährlichen Anknipsen bei. Es waren so viele, dass die Verkehrsbetriebe Zürich den Tramverkehr im unteren Teil der wichtigsten Einkaufsmeile der Stadt gar vorübergehend einstellen mussten.

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