Aktualisiert 25.12.2007 14:03

Weihnachts-Wunder auf der Autobahn

Horrorunfall auf deutscher Autobahn: Mutter und Beifahrer kamen ums Leben. Doch ein sieben Monate alter Junge hat den schweren Unfall auf der A7 bei Hannover an Heiligabend mit leichten Verletzungen überlebt - weil er unter den Sitz gerutscht war.

Seine 31-jährige Mutter und ein 20-jähriger Mitfahrer wurden jedoch aus dem Auto geschleudert und getötet, wie die Polizei mitteilte. Der Unfall ereignete sich demnach am Montagabend um 20.27 Uhr zwischen den Abfahrten Mellendorf und Berkhof.

Unfallursache war vermutlich Glätte, wie Polizeisprecher Wolfgang Kurscheidt sagte. Der 32-jährige Fahrer verlor beim Fahrstreifenwechsel die Kontrolle über das Auto, das insgesamt mit fünf Personen besetzt war. Der Wagen schleuderte nach rechts, stiess gegen ein Strassenschild, fuhr in den Strassengraben, überschlug sich und durchbrach einen Wildzaun.

Der 20-jährige Mann und die 31-jährige Mutter wurden aus dem Auto geschleudert. Sie sassen auf der Rückbank und waren nicht angeschnallt. «Das Kind wurde wie durch ein Wunder nur leicht verletzt», sagte Polizeisprecher Kurscheidt. Der Junge sei vermutlich in den Fussraum gerutscht und habe deswegen überlebt. Der 32-jährige Fahrer wurde mit leichten und seine 57-jährige Mutter mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Alle Unfallopfer sind Vietnamesen und wohnten in Berlin. (dapd)

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