Überstunden für Pöstler: Weihnachtskarte trotzt SMS und E-Mail
Aktualisiert

Überstunden für PöstlerWeihnachtskarte trotzt SMS und E-Mail

Der Trend ist klar: Wegen der elektronischen Kommunikationsmittel werden immer weniger Briefe verschickt. Rund um Weihnachten gilt dies allerdings nicht. Die klassische Weihnachtskarte ist beliebt wie eh und je.

Sogar der Samichlaus hatte alle Hände voll zu tun mit dem Ausliefern der Weihnachtsbriefe.

Sogar der Samichlaus hatte alle Hände voll zu tun mit dem Ausliefern der Weihnachtsbriefe.

Die Karte zu Weihnachten bleibt trotz E-Mail und Facebook beliebt: Die Post verarbeitete und verteilte in der Weihnachtszeit pro Tag bis zu 20 Millionen Briefe. Das sind rund doppelt so viele wie an normalen Arbeitstagen.

Die Menge der Briefpost liege im gleichen Rahmen wie im Vorjahr, teilte der Konzern am Montag mit. Langfristig geht die Post davon aus, dass wegen der elektronischen Kommunikationsmittel immer weniger Briefe verschickt werden - für Weihnachten zählt das aber offenbar nicht.

Zwischen dem 1. und dem 24. Dezember wurden ausserdem 15 Millionen Pakete aufgegeben, ebenfalls gleich viele im Vorjahr. Hochbetrieb herrschte in der Woche vor Weihnachten, als täglich über eine Million Pakete die Sortierzentren passierten. Das sind rund doppelt so viele wie an einem normalen Arbeitstag.

Weil Heiligabend auf einen Samstag fiel, leisteten die Pöstler zudem Überstunden: Ausnahmsweise verteilte die Post auch an diesem Tag Pakete, so dass die Geschenke rechtzeitig auf Weihnachten bei ihren Empfängern ankamen.

Wiederum unterstützt die Post die Aktion «2 x Weihnachten»: Noch bis zum 7. Januar nimmt die Post Spendenpakete kostenlos entgegen. Die gesammelten Pakete leitet sie an das Schweizerische Rote Kreuz weiter, das die Güter an Bedürftige im In- und Ausland verteilt. (sda)

Deine Meinung