Aktualisiert 13.11.2007 23:19

Weihnachtsrummel – ein Albtraum für die Schweizer

Süsser die Kassen nie klingeln. Aber Herr und Frau Schweizer graut es vor dem anstehenden Weihnachtseinkauf.

Nur gerade drei Prozent der Schweizer freuen sich darauf, ihren Liebsten in den nächsten Wochen ein Geschenk für unter den Weihnachtsbaum zu kaufen. Damit liegt die helvetische Weihnachtsshopping-Laune deutlich unter dem europäischen Durchschnitt. Das ergab eine Studie der Wirtschaftsberatungsfirma Deloitte.

Beklagt wird insbesondere der Rummel in den Läden. Zudem gebe es überall die immergleichen Produkte. Rund ein Drittel der Deutschschweizer vermeidet deshalb das Gedränge und kauft übers Internet ein, während bei den Romands nur jeder Fünfte im Cyberspace konsumiert.

Trotzdem sind die Prognosen für das Weihnachtsshopping gut: Über 2,6 Milliarden Franken werden Herr und Frau Schweizer für Geschenke ausgeben, für Esswaren und Getränke kommen nochmals 2 Milliarden dazu und über 1 Milliarde geht für Ausgang und Festivitäten drauf.

Im europäischen Vergleich gelten die Schweizer rund um Weihnachten als wenig konsumfreudig. Klar führend sind Länder wie Griechenland, Grossbritannien, Irland oder Spanien.

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