Aktualisiert 11.08.2009 21:05

Jan Delay«Weil ich es einfach kann»

Von Hip-Hop über Reggae und Funk zu Soul: Am Freitag veröffentlicht Jan Delay sein drittes Solo-Album. 20 Minuten traf den Hamburger.

von
David Cappellini

Nach dem funkigen «Mercedes Dance» kommt nun «Wir Kinder vom Bahnhof Soul» – und zeigt ­Gefühl.

Jan Delay: Ja, es ist nochmals ein klarer Unterschied zur letzten CD zu erkennen. Aber weisst du, warum ich so oft das Genre und die Art wechsle? Weil ich es einfach kann!

Du bist also überzeugt von dir.

Sind wir doch ehrlich, ich habe es geschafft. Klar, ich selber würde mich wohl auch für einen eingebildeten Fatzke halten, und meine nasale Stimme würde mir auch auf den Sack gehen. Aber alles, was ich anfasse, hat Erfolg. Zudem kann ich mit gutem Gewissen sagen, das dies eine geile, tanzbare, vielseitige und coole Platte ist.

Nach der anstehenden Tour sollst du wieder mit den Beginnern ar­beiten?

Stimmt, ich plane mit Mad und Denyo ein Album. Allerdings wird es keine klassische Rap-CD geben; mehr weiss ich aber noch nicht. Danach will ich wieder solo experimentieren. So etwas Minimalistisches wäre geil. ­Digitaler Punkrock voll auf die Fresse vielleicht.

Und mit 63 bist du der zweite Udo Lindenberg?

Das fänd ich geil, so in Hotels wohnen und ein bisschen mit dem Boot herumfahren, ja.

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