Aktualisiert 19.10.2012 19:18

NHL-LockoutWeiter keine Lösung in Sicht

Die erhoffte Annäherung zwischen der NHL und der Spielergewerkschaft NHLPA bleibt aus. Die NHL bezeichnet das Angebot der Gewerkschaft gar als einen «Rückschritt».

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Weiter ist kein Ende im Tarifstreit der National Hockey League absehbar. Beim erneuten Treffen konnten sich die NHL und die Spielergewerkschaft NHLPA nicht auf einen neuen Gesamtarbeitsvertrag einigen. Wegen des andauernden Arbeitskampfes hat die nordamerikanische Eishockey-Profiliga NHL am Freitag alle Spiele bis zum 1. November abgesagt.

Zusammen mit 18 Spielern hat sich Donald Fehr, Chef der Spielergewerkschaft NHLPA, am Donnerstag in Toronto eingefunden, um mit der NHL oder besser gesagt mit NHL-Boss Gary Bettman zu verhandeln. Nach rund einer Stunde stand bereits fest: Vorerst bleibt es beim Lockout.

«Heute ist kein guter Tag», sagte NHLPA-Chef Fehr nach dem Treffen.

«Hier wird nicht die gleiche Sprache gesprochen»

Eine vollständige Saison, mit 82 Ligaspielen, ist damit wieder in weite Ferne gerückt. «Die Dinge entwickeln sich nicht weiter. Ganz im Gegenteil: Das Angebot der Spielergewerkschaft muss in vieler Hinsicht als Rückschritt bezeichnet werden», bestätigte Bettman nach dem Treffen in Toronto. Laut ESPN soll der NHL-Boss nach den geplatzten Verhandlungen gesagt haben: «Es ist offensichtlich, dass hier nicht die gleiche Sprache gesprochen wird.» Nun bleibt den beiden Parteien eine Woche Zeit, um sich zu einigen.

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