Aktualisiert 14.06.2004 16:53

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Das Bundesgericht hat einen weiteren Rekurs gegen eine Rechtshilfeverfügung der Bundesanwaltschaft in der Affäre um den russischen Ölkonzern Jukos gutgeheissen und die Freigabe von gesperrten Vermögenswerten angeordnet.

Wie die Beschwerde führenden Anwälte am Montag mitteilten, sind vom Urteil 223 Millionen Jukos-Aktien betroffen, die am vergangenen 25. März von der Bundesanwaltschaft gesperrt worden waren und die damals einen Wert von drei Milliarden Dollar hatten. Laut den Anwälten werden die Aktien von einem Trust gehalten, um einen von den Jukos-Hauptaktionären geschaffenen Pensionskassenplan für rund 40.000 Jukos-Angestellte zu finanzieren. Bereits am vergangenen Freitag war bekannt geworden, dass das Bundesgericht in Gutheissung eines Rekurses die Freigabe von 1,6 Milliarden Dollar angeordnet hatte. Andere Rekurse gegen die von der Bundesanwaltschaft auf Ersuchen der russischen Staatsanwaltschaft angeordneten Verfügungen blieben vor Bundesgericht ohne Erfolg. (dapd)

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