Aktualisiert 26.09.2019 05:34

Ohne Bedingungen

Weko genehmigt UPC-Übernahme durch Sunrise

Sunrise übernimmt den Telecom-Anbieter und will künftig alle Angebote unter dem eigenen Namen anbieten.

1 / 10
Hat den Kaufvertrag mit der UPC-Mutter Liberty Global gekündigt: Sunrise. (Bild: Andrea Zahler)

Hat den Kaufvertrag mit der UPC-Mutter Liberty Global gekündigt: Sunrise. (Bild: Andrea Zahler)

Eine deutliche Mehrheit der Aktionäre unterstützt den Kauf von UPC durch Sunrise nicht. Eine ausserordentliche Generalversammlung wurde deshalb in letzter Minute abgesagt.

Eine deutliche Mehrheit der Aktionäre unterstützt den Kauf von UPC durch Sunrise nicht. Eine ausserordentliche Generalversammlung wurde deshalb in letzter Minute abgesagt.

Keystone/Manuel Lopez
Wortführerin des Widerstands war die deutsche Grossaktionärin Freenet, die 24,5 Prozent an Sunrise besitzt.

Wortführerin des Widerstands war die deutsche Grossaktionärin Freenet, die 24,5 Prozent an Sunrise besitzt.

Daniel Reinhardt

Der Telekomkonzern Sunrise hat von der Schweizer Wettbewerbskommission (Weko) grünes Licht zur Übernahme von UPC Schweiz bekommen. Die Genehmigung wurde ohne Bedingungen oder Auflagen erteilte, wie Sunrise am Donnerstag mitteilte. Mit dem Vollzug der Transaktion wird nun bis Ende November 2019 gerechnet.

Damit stünden dem Vollzug der Transaktion keine weiteren regulatorischen Hürden im Weg, hiess es weiter. Wie bereits bekannt, müssen die Aktionäre von Sunrise in einem nächsten Schritt an einer ausserordentlichen Generalversammlung über die erforderliche Kapitalerhöhung entscheiden. Diese wird laut Mitteilung voraussichtlich am 23. Oktober 2019 stattfinden.

Die 6,3 Milliarden Franken schwere Übernahme ist unter den Aktionären aber stark umstritten. Gegen die Transaktion hat vor allem der grösste Aktionär, die deutsche Freenet, Opposition angemeldet. Denn um den Kauf finanzieren zu können, muss Sunrise eine Kapitalerhöhung von 4,1 Milliarden Franken vornehmen. (sda)

Fehler gefunden?Jetzt melden.