Bizarre Schönheit: Welch schöne Laune der Natur: Der Kaindysee

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Bizarre SchönheitWelch schöne Laune der Natur: Der Kaindysee

Sie hatten Kasachstan bislang nicht auf Ihrer Reise-Wunschliste? Beim Anblick dieser Bilder werden Sie sich das nochmals überlegen.

von
sei

Wie Christbaumschmuck hängen die Algen von den Ästen der Fichten. Über Wasser ragen die Baumstämme wie riesige Zahnstocher in die Höhe: Die Szenerie am Kaindysee in Kasachstan ist von einer bizarren Schönheit. Vor mehr als 100 Jahren ist das Gewässer nach einem Erdbeben entstanden, welche einen massiven Landrutsch zur Folge hatte.

Die dadurch entstandene Grube füllte sich darauf nach und nach mit Wasser, bis der See entstand und einen Teil des Waldes allmählich verschluckte. Heute zählt der versunkene Wald im Kaindysee als Hauptattraktion im kasachischen Teil des Tian-Shan-Hochgebirges. Im Winter ist er ein beliebter Ort für Eistaucher und Forellenfischer.

Zwar sorgt das klare Bergwasser für eine exzellente Sicht, zum Baden eignet sich der bis zu 30 Meter tiefe und 400 Meter lange See jedoch nicht: Selbst im Sommer liegt die Temperatur nie über 6 Grad. Aus diesem Grund sind auch die Fichten im Gewässer so gut konserviert. Eine gespenstisch-schöne Laune der Natur.

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