Giftige Pflanzen bei Katzen - Welche Zimmerpflanzen gefährlich sind und welche nicht
Liebst du Tiere und Pflanzen und hast deswegen nicht nur ein Haustier, sondern auch viele Zimmerpflanzen? Dann aufgepasst: Manche vertragen sich nicht besonders gut miteinander.

Liebst du Tiere und Pflanzen und hast deswegen nicht nur ein Haustier, sondern auch viele Zimmerpflanzen? Dann aufgepasst: Manche vertragen sich nicht besonders gut miteinander.

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AufgepasstWelche Zimmerpflanzen für dein Büsi giftig sind – und welche nicht

Viele unserer liebsten Hauspflanzen sind giftig. Wir zeigen dir, wo Vorsicht geboten ist und welche Pflanzen unbedenklich sind.

von
Meret Steiger

Urban Gardening und die Anschaffung von 1000 Zimmerpflanzen sind spätestens seit der Pandemie ein beliebtes Hobby. Kein Wunder: Pflanzen sehen nicht nur hübsch aus, sie sind auch gut für die mentale Gesundheit. Das gilt allerdings nicht für alle Pflanzen – manche sind giftig, besonders für unsere Haustiere.

Wir zeigen euch in den Bildstrecken neun sehr giftige Pflanzen, die du von deinen Vierbeinern fernhalten solltest und fünf Pflanzen, die deinem Hund oder Büsi nicht schaden, wenn er oder sie sie anknabbern.

Achtung, diese Pflanzen sind für Katzen und Co. giftig

Die Efeutute (die im englischen Sprachraum auch als «Devil’s Ivy» bekannt ist), ist eine sehr beliebte Zimmerpflanze: Sie braucht wenig Betreuung und wächst sehr gut. Aber die Efeutute ist giftig, sowohl für Menschen, als auch für Tiere. Anfassen ist kein Problem, deine Haustiere dürfen aber auf keinen Fall darauf herumkauen. Symptome einer Vergiftung bei Tieren sind Durchfall, Erbrechen, Zittern, Lähmungserscheinungen und ein vermehrter Speichelfluss. Solltest du diese Symptome bemerken, muss dein Vierbeiner unbedingt zum Tierarzt oder der Tierärztin, im schlimmsten Fall kann die Vergiftung nämlich tödlich enden.
Efeutute

Die Efeutute (die im englischen Sprachraum auch als «Devil’s Ivy» bekannt ist), ist eine sehr beliebte Zimmerpflanze: Sie braucht wenig Betreuung und wächst sehr gut. Aber die Efeutute ist giftig, sowohl für Menschen, als auch für Tiere. Anfassen ist kein Problem, deine Haustiere dürfen aber auf keinen Fall darauf herumkauen. Symptome einer Vergiftung bei Tieren sind Durchfall, Erbrechen, Zittern, Lähmungserscheinungen und ein vermehrter Speichelfluss. Solltest du diese Symptome bemerken, muss dein Vierbeiner unbedingt zum Tierarzt oder der Tierärztin, im schlimmsten Fall kann die Vergiftung nämlich tödlich enden.

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Ebenfalls eine der beliebtesten Zimmerpflanzen ist das Scheidenblatt, mit den dunklen Blättern und vergleichsweise grossen Blumen. Die Blätter enthalten allerdings Oxalsäure, die für Menschen und Tiere beim Verzehr giftig ist. Symptome einer Oxalvergiftung sind starker Speichelfluss, Erbrechen, Durchfall, und Schluckbeschwerden. Wie bei der Efeutute sollte das Tier hier vorsichtshalber zum Tierarzt oder der Tierärztin.
Einblatt (Friedenslilie)

Ebenfalls eine der beliebtesten Zimmerpflanzen ist das Scheidenblatt, mit den dunklen Blättern und vergleichsweise grossen Blumen. Die Blätter enthalten allerdings Oxalsäure, die für Menschen und Tiere beim Verzehr giftig ist. Symptome einer Oxalvergiftung sind starker Speichelfluss, Erbrechen, Durchfall, und Schluckbeschwerden. Wie bei der Efeutute sollte das Tier hier vorsichtshalber zum Tierarzt oder der Tierärztin.

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Diese Pflanze gibt es in vielen Schattierungen und sie ist ein schöner Farbtupfer für deine Wohnung. Die Blätter, die sich fast samtig anfühlen, dürfen aber auf keinen Fall gegessen werden – weder von Mensch, noch Tier. Bereits eine kleine Menge der Blätter kann für Haustiere tödlich sein. Zu den Symptomen gehören eine gereizte Mundhöhle, Magenschmerzen, Gleichgewichtsprobleme, Krampf- und Zitteranfälle und Atemstillstand. Wenn du den Verdacht hast, das dein Büsi an dieser Pflanze genagt hat, sollte es sofort zum Tierarzt oder der Tierärztin.
Kaladien

Diese Pflanze gibt es in vielen Schattierungen und sie ist ein schöner Farbtupfer für deine Wohnung. Die Blätter, die sich fast samtig anfühlen, dürfen aber auf keinen Fall gegessen werden – weder von Mensch, noch Tier. Bereits eine kleine Menge der Blätter kann für Haustiere tödlich sein. Zu den Symptomen gehören eine gereizte Mundhöhle, Magenschmerzen, Gleichgewichtsprobleme, Krampf- und Zitteranfälle und Atemstillstand. Wenn du den Verdacht hast, das dein Büsi an dieser Pflanze genagt hat, sollte es sofort zum Tierarzt oder der Tierärztin.

Derek Ramsey (Ram-Man) / GFDL 1.2

Vorsicht auch bei Schnittblumen

Nicht nur Zimmerpflanzen können für Katzen gefährlich werden, auch viele Blumensorten wie Lilien, Magnolien, Calla, Chrysanthemen oder Hortensien sind für dein Büsi alles andere als bekömmlich.

Diese Pflanzen sind für deine Haustiere unbedenklich

Diese Calathea-Gattung braucht zwar ein bisschen mehr Aufwand und Pflege, damit sie wirklich schön gedeiht, dafür ist sie für deine Haustiere aber auch völlig ungefährlich.
Korbmarante

Diese Calathea-Gattung braucht zwar ein bisschen mehr Aufwand und Pflege, damit sie wirklich schön gedeiht, dafür ist sie für deine Haustiere aber auch völlig ungefährlich.

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Darf es mal was anderes sein? Der Chinesische Geldbaum ist auch unter den Namen Ufopflanze, Glückstaler, Kanonierblume oder auch Pfannkuchenpflanze bekannt. Sie liebt Luftfeuchtigkeit und ist pflegeleicht – und dein Büsi kann daran herumknabbern, so lange es will.
Chinesischer Geldbaum

Darf es mal was anderes sein? Der Chinesische Geldbaum ist auch unter den Namen Ufopflanze, Glückstaler, Kanonierblume oder auch Pfannkuchenpflanze bekannt. Sie liebt Luftfeuchtigkeit und ist pflegeleicht – und dein Büsi kann daran herumknabbern, so lange es will.

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Mit der Bananenpflanze holst du dir die Tropen in dein Zuhause. Sie besteht zu grossen Teilen aus Wasser und muss daher auch sehr oft gegossen und angesprüht werden – im warmen Sommer sogar täglich. Dafür ist aber auch sie nicht giftig.
Bananenpflanze

Mit der Bananenpflanze holst du dir die Tropen in dein Zuhause. Sie besteht zu grossen Teilen aus Wasser und muss daher auch sehr oft gegossen und angesprüht werden – im warmen Sommer sogar täglich. Dafür ist aber auch sie nicht giftig.

Iacopo Lorenzini /CC BY-SA 3.0

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