25 Gebote: Zürcherinnen und Zürcher bieten für ZH 888 bereits über 30’000 Franken
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25 GeboteZürcherinnen und Zürcher bieten für ZH 888 bereits über 30’000 Franken

Ab Donnerstag kann man das Nummernschild ZH 888 ersteigern. Mit dem Startpreis könnte manch einer schon ein kleines Auto kaufen. 

von
Shila Ochsner
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Regierungsrat Mario Fehr mit dem Kontrollschild ZH 888.

Regierungsrat Mario Fehr mit dem Kontrollschild ZH 888.

Sicherheitsdirektion Kanton Zürich 
Am Donnerstag geht die Auktion für die Zürcher Engelsnummer 888 los.

Am Donnerstag geht die Auktion für die Zürcher Engelsnummer 888 los.

STVA ZH
Bereits am Donnerstagmorgen zählt die Nummer ZH 888 zum aktuellen Höchstgebot.

Bereits am Donnerstagmorgen zählt die Nummer ZH 888 zum aktuellen Höchstgebot.

STVA ZH

Darum gehts

Je tiefer oder aussergewöhnlicher die Nummer, desto höher der Preis: Das zeigte sich bereits in diversen Kontrollschild-Auktionen in verschiedenen Kantonen. Die Auktion des Kontrollschilds ZH 888 könnte daher Rekorde brechen. Ab Donnerstag kann für dieses Kontrollschild geboten werden. Der Startpreis lag bei 4000 Schweizer Franken, doch die Gebote trieben den Preis bereits nach wenigen Stunden auf über 25’600 Franken (Donnerstag um 9.50 Uhr).

In der Vergangenheit zeigte sich, dass Kontrollschilder mit ausschliesslich der Nummer 8 besonders beliebt sind. In den letzten Jahren haben bereits die Versteigerungen von ZH 8888 und ZH 888’888 jeweils rund 50'000 Franken eingebracht, wie der Kanton Zürich am Mittwoch mitteilte.

Erst seit 2018 versteigert der Kanton auch dreistellige Nummern. Autofans zahlen jährlich über 3,5 Millionen Franken für tiefe und besondere Kontrollschilder. Die Auktionseinnahmen fliessen in die Staatskasse.

Die teuersten Nummernschilder der Schweiz

Das teuerste Nummernschild der Schweiz ist bis jetzt die «10» des Kantons Zug. Dieses wurde 2018 für 233’000 Franken ersteigert. Platz zwei geht an die St. Galler Nummer «4», welche erst kürzlich für 179'700 Franken ersteigert wurde.

Die «1» des Kantons Wallis liegt auf dem dritten Platz, sie wurde für 160’100 Franken vergeben. Nicht mehr auf dem Podest, jedoch gleich dahinter, liegt die «ZH 987» des Kantons Zürich, die für einen Preis von 152’400 Franken ersteigert wurde. 

Nur für Zürcher Autos

An den Auktionen dürfen laut Strassenverkehrsamt nur Personen teilnehmen, die unbeschränkt handlungsfähig und zum Bezug berechtigt sind. Ausserdem müssen bietende Personen das 18. Lebensjahr vollendet haben. Das Fahrzeug, an dem das Kontrollschild angebracht werden soll, muss seinen Standort im Kanton Zürich haben. Es ist zudem verboten, Gebote unter falschem Namen abzugeben.

Für den Bezug stelle das Strassenverkehrsamt eine Rechnung über den Ersteigerungsbetrag zu. Diese sei innerhalb von 30 Tagen und mindestens zehn Tage vor Bezug des Kontrollschildes zu begleichen. «Bei Nichtbezahlung eines ersteigerten Kontrollschilds wird die oder der Meistbietende von weiteren Kontrollschild-Auktionen ausgeschlossen», heisst es in den AGBs.

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