Welcome back, Moto Morini
Aktualisiert

Welcome back, Moto Morini

30 Jahre war Moto Morini von der Bildfläche verschwunden. Jetzt sind die Italiener zurück – mit der beeindruckenden Corsaro 1200.

«Töff»-Redaktor Markus Lehner hat das Comeback der von Moto Morini in Bologna auf Herz und Nieren geprüft – sein Fazit: Fahrwerk: «Nichts, wirklich nichts gibts am Fahrwerk zu bemängeln.

Die Sitzposition ist aufrecht und entspannt und mehrere Stunden im Sattel der Corsaro sind kein Problem.»

Fahrleistungen: «Im Fahrbetrieb stellt der kernig-metallisch donnernde V2 so ziemlich alles in den Schatten, was zurzeit auf unseren Strassen mit zwei Zylindern unterwegs ist.

123 Newtonmeter bei 6500/min sind viel, sehr viel. Zumal 2000/min später auch die Höchstleistung von 140 PS ansteht. Die Beschleunigung ist phänomenal. Atemberaubend. Vibrationen? Kaum. Spassfaktor? Gigantisch!»

Negativ: «Die Elektronik ist nicht ausgereift. Der italienische Spezialist Magneti-Marelli hat es bisher nicht geschafft, die Einstellung der elektronischen Einspritzung in den Griff zu kriegen.»

Fazit: «Das Comeback der seit rund 30 Jahren von der Bildfläche verschwundenen Marke Moto Morini ist beeindruckend. Die Corsaro 1200 wirkt ausgereift und die Verarbeitung scheint gelungen.»

Kosten: 18 490 Franken. Zum Vergleich: Triumph 1050 Speed Triple (17 490.-), Ducati Monster S4R (18 990.-), BMW K 1200 R (19 100.-), Benelli TNT 1130 (19 990.-).

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