Aktualisiert 20.04.2007 10:01

Weltbank-Direktorium in «grosser Sorge» wegen Wolfowitz

Im Fall des unter Druck geratenen Weltbank-Chefs Paul Wolfowitz hat das Exekutivdirektorium der Organisation eine Ad-hoc-Gruppe eingesetzt.

Man sei in «grosser Sorge», hiess es in einer am Freitag veröffentlichten Erklärung des 24-köpfigen Gremiums. Der Situation müsse «auf dringende, effektive und geordnete Art und Weise» begegnet werden.

Die Ad-hoc-Gruppe soll Empfehlungen für das Direktorium ausarbeiten. Ein Zeitplan wurde nicht genannt. Wolfowitz wird Günstlingswirtschaft vorgeworfen, weil er seiner Freundin zur Beförderung und einem gut bezahlten Job verholfen haben soll. Der Weltbank-Chef räumte einen Fehler ein und entschuldigte sich. Eine Sprecherin des Weissen Hauses bekräftigte am Donnerstag, US-Präsident George W. Bush habe weiter Vertrauen in Wolfowitz. (dapd)

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